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FORTBILDUNGEN HAMBURG & LIVE-ONLINE
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Wer den kostenlosen rundBRIEF monatlich bekommen möchte, bitte hier anmelden. Dieser und die rundBRIEFe der letzten 12 Monate sind im Archiv zu finden. Wer kostenlos Mitglied im KREISELnetzwerk werden möchte, ist herzlich willkommen! Nähere Informationen hier. V.i.S.d.P.: Dr. JOCHEN KLEIN, Heinz-Beusen-Stieg 5, 22926 Ahrensburg
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262. KREISELrundBRIEF LERNTHERAPIE JANUAR 2026
Liebe Leserinnen und Leser, ich begrüße Euch und Sie im neuen Jahr und wünsche viele gute Erlebnisse, nette Erfahrungen bei der pädagogischen und lerntherapeutischen Arbeit und im alltäglichen Leben! Zum Jahresbeginn erlaube ich mir, einmal den KREISEL in den Mittelpunkt zu stellen und u. a. auf unsere nächste Weiterbildung Lerntherapie aufmerksam zu machen. Vor inzwischen 40 Jahren hat die erste große Fortbildung stattgefunden! Seitdem haben wir Erfahrung in der erfolgreichen Vermittlung an ca. 4.000 Kolleginnen und Kollegen aus dem pädagogisch-therapeutischen Umfeld (und übrigens auch an viele Seiteneinsteiger). Durch die enge Kooperation mit den beiden großen Fachverbänden FiL und BVL (Fachverband für integrative Lerntherapie und Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie) können wir deren Zertifikate vergeben und Interessent*innen können sich auf eine solide Weiterbildung verlassen!
Herzliche Grüße JOCHEN KLEIN
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Zertifizierungen & PräsentationenWer seine KREISELausbildung mit allem Drum und Dran abgeschlossen hat, steht hier! Aus Datenschutzgründen schreiben wir nur noch den abgekürzten Vornamen plus Nachnamen. |
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1 Online-Präsentationstag am 20.12.2025 zum Abschluss des Moduls 2 Dyslexie Obwohl der Termin so kurz vor Weihnachten angesetzt war und das vermutlich den Stress erhöht hat, gab es durchweg tolle Präsentationen. Hier einige Stichworte, die nur einen kleinen Teil der Fülle von Ideen widerspiegeln können. Es gab: • komplett geplante Fördereinheiten zu den i-Lauten mit Bewegung und Spielen • Input zum Thema Merkfähigkeit • ein Buch-Speed-Dating zur Lese-Motivationsförderung • Brain-Gym • die Vorstellung der Entdeckerkiste (vergleiche S. Seyfried, lerntherapie-vs.de-integrative-lerntherapie-legasthenie) • einen selbsterdachten Lernbaum • für die Lerntherapie umgewandelte Spiele. Dass die präsentierenden Lerntherapeutinnen immer auch erklärten, warum dieses Konzept oder Spiel für ein Kind das richtige ist, hat uns besonders gefreut. Herzlichen Glückwunsch an alle! |
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2 Urkunden & Zertifikate L. BILGER aus Freiburg hat die KREISELurkunde Dyslexie erhalten und damit die Berechtigung, den Titel Dyslexietherapeutin nach BVL zu führen. Hier stellt sie sich und Ihre Arbeit vor.
A. PRASSE aus Hannover hat die KREISELurkunde Dyslexie erhalten und damit die Berechtigung, den Titel Dyslexietherapeutin nach BVL zu führen. Hier stellt sie sich und Ihre Arbeit vor.
C. PROFF aus Hamburg hat das KREISELzertifikat erhalten und damit die Berechtigung, den FiL-Titel zu beantragen. Hier stellt sie sich und Ihre Arbeit vor.
H. SCHÖNBORN aus Ramstein-Miesenbach und E. SIGRIST aus Karlsbad haben das KREISELzertifikat Dyslexie und Dyskalkulie erhalten und damit die Berechtigung, den FiL-Titel zu beantragen.
Herzlichen Glückwunsch!
Die Bedeutung der Titel und der KREISELtherapeut*innenliste: Eltern, Schulen und Behörden suchen pädagogisch-therapeutische Fachkräfte mit der gesicherten Qualifikation Integrativer Lerntherapie. Absolvent*innen des KREISEL, Titelträger von FiL und BVL sind bei vielen Kolleg*innen in den Schulen und bei Ämtern seit Jahrzehnten bekannt und anerkannt.
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Arbeitsangebote und mehr für Lerntherapeut*innen Ausschreibungen werden gerne an dieser Stelle kostenlos veröffentlicht. Der KREISEL übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte. Eine Leistung des KREISELnetzwerks.
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Alle Ausschreibungen sind hier zu finden ... In den vergangenen vier Wochen wurde das folgende Angebot eingestellt
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Mitten aus dem KREISEL Im KREISEL gibt es ständig neue Entwicklungen ... neue Themen ... neue Referent*innen ... Hier sind sie zu finden!
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1 Nächster Starttermin GRUNDLAGEN 109 Von Freitag bis Sonntag, 20. bis 22. März 2026, läuft der nächste Startblock – in Präsenz in Hamburg, danach eine Mischung aus viel LIVE-Online und zwei weiteren Präsenzblöcken. Alle Termine im Plan von R109 Die GRUNDLAGEN sind das Herzstück der Weiterbildung! Es ist das umfangreichste von drei Modulen und führt zum qualifizierten Einstieg in den Themenbereich Lerntherapie. Auf der Basis wissenschaftlicher und in der Praxis bewährter Erkenntnisse vermitteln wir ein vielfältiges und kreatives therapeutisches Handwerkszeug für die Vermittlung von Lesen, Schreiben und Rechnen an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Hinzu kommen lösungsorientierte Beratungskompetenz für die wichtige Zusammenarbeit mit Lehrkräften und Eltern sowie häusliche Anteile. Beschreibung GRUNDLAGEN
Die Teilnehmer*innen werden gut angeleitet und begleitet in die Praxis geführt! Und mit den GRUNDLAGEN können sie mit der KREISELurkunde auch das Zertifikat des BVL erlangen. Darauf aufbauend können die Module Dyskalkulie und Professionalisierung belegt werden, die dann zum KREISELzertifikat und zum FiL-Titel führen. Zu den Voraussetzungen für die Verbandstitel: zertifizierungen-kreisel-bvl-und-fil und zum FiL in Rubrik Aktuelles.
Ausführliche Beschreibung der gesamten Weiterbildung Es werden wieder ca. 20 Teilnehmerplätze zur Verfügung stehen. HINWEIS: Bei Anmeldung bis zum 20. Februar ist der Preis um 300€ vermindert.
Vor dem Lehrgangsstart am 20. März finden noch zwei Infoveranstaltungen statt, mit MARIEKE KLEIN, der Leiterin der Ausbildung Donnerstag, 5. Februar 2026 Montag, 16. März 2026 jeweils 19.00 bis 20.30 Uhr Anmeldung Gerne auch Anmeldung zur Einzelberatung bei der Leiterin der Weiterbildung MARIEKE KLEIN
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2 Jahresgruppen Supervision – Mehrere Starttermine im Februar 2026 Supervision leistet einen entscheidenden Anteil zur Professionalisierung und Qualifizierung der lerntherapeutischen Arbeit. Laufende Fortbildung, also die Auseinandersetzung mit fachlichen Inhalten, wird von Lerntherapeut*innen selbstverständlich praktiziert – und ebenso wird Supervision vom Kunden erwartet bzw. bei behördlichen oder vergleichbaren Kostenträgern vorausgesetzt.
Während der Weiterbildung lernen die Teilnehmer*innen den Wert von Supervision kennen. Die kleinen Jahresgruppen mit maximal acht Teilnehmer*innen bieten die Möglichkeit, eigene Themen und die von anderen in einem vertrauten Kreis zu betrachten. Deshalb bieten wir Supervision mit erfahrenen Referentinnen und Supervisorinnen in kleinen, beständigen Gruppen an, die sich im Lauf eines Jahres vier bis fünf Mal jeweils für vier Unterrichtsstunden treffen, in PRÄSENZ in Hamburg oder LIVE-Online, das ermöglicht auch Interessent*innen, die weiter entfernt leben, die Möglichkeit zur Teilnahme. Die kontinuierliche Arbeit miteinander gibt wertvolle Impulse für die komplexe Arbeit der Lerntherapeut*innen mit den Schüler*innen, den Eltern und dem schulischen Umfeld. Es ist immer wieder hilfreich, regelmäßig die Gestaltung der eigenen Arbeitssituation zu reflektieren, um Überlastung vorzubeugen und eine Balance der verschiedenen Lebensbereiche herzustellen, um selbst gesund zu bleiben und die Freude an der Arbeit zu erhalten.
In folgenden Gruppen gibt es noch ein bis zwei freie Plätze: + NINA HÖLSCHER in PRÄSENZ: Start 6. Februar ORT: LESEN und SCHREIBEN e. V., Große Bergstr. 261 in Hamburg-Altona + ELLEN PLONER LIVE-Online: Start 6. Februar + MICHELA SCHÜLER Jahresgruppe Dyskalkulie LIVE-Online: Start 19. Februar Sämtliche Termine und Anmeldung |
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Ideen aus der lerntherapeutischen Wundertüte Hier werden gelungene Beispiele aus der Praxis dargestellt. Ideengeber sind: Entweder Ihr sendet uns etwas ein oder wir stellen vor, was wir so ausprobiert oder auch auf Präsentationstagen kennengelernt haben. |
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Weichenstellende Stunde: Anton 14 JahreIm Rahmen der KREISELausbildung verfassen Teilnehmer*innen Berichte über ihre Diagnostik und Förderung. Dabei ist eine Aufgabe, eine ausgewählte Stunde darzustellen, entweder einen Routineablauf oder eine als besonders wichtig eingeordnete Stunde.Die Stunde begann damit, dass Anton das blaue Emotions-Ei (traurig) und das rote Ei (wütend) für seine Befindlichkeit auswählte. Er berichtete, dass er einen Mathetest über Terme, bei dem sowohl Addition und Subtraktion als auch Multiplikationsrechenschritte notwendig waren, mit der Note 5 - zurückbekommen habe. Er war frustriert darüber, dass er die Lerntherapie besucht und keine bessere Note erhalten hat, wirkte angespannt und wollte aufgrund seiner Frustration nicht mitarbeiten. Daraufhin habe ich Anton mit mehreren farbigen Seilen auf dem Boden seine Entwicklung verdeutlicht und dabei betont, dass alles Lernen ein Prozess ist und dass die Seile für verschiedene Lernabschnitte auf seinem Weg stehen. Anschließend führten wir eine Entspannungsübung in Form einer Traumreise durch, mit Visualisierungen zum Stressabbau und selbstwertstärkenden Inhalten, sein Körper wurde entspannter. Danach konnte er sich auf Additions- und Subtraktionsaufgaben einlassen. Er rechnete angestrengt mit seiner beliebten Strategie „im Kopf schriftlich“, kam zu falschen Ergebnissen, war enttäuscht von sich selbst und wollte nicht mehr weitermachen. Nach dem nochmaligen Verweis auf die bunten Seile konnte Anton sich auf das Üben von Zahlzerlegungen einlassen, abgefragt mit Hilfe von Zahlenkärtchen und einer Fliegenklatsche. Diese bereits erfolgreich automatisierte Aufgabe aktivierte ihn. Ich konnte ihm erklären, dass er die Zahlzerlegungen gut verinnerlicht hat und nur in Stresssituationen, nicht darauf zugreifen kann. Daher bot ich eine Übung zur Verankerung an, die den Zugang zu seinem bereits aufgebauten Wissen und den erarbeiteten Rechenstrategien ebnen sollte. Er wählte einen Zahlzerlegungs-Anker mit mehreren Ziffern drumherum und zeichnete sich sein Symbol auf eine kleine Karte. Mit diesem Anker auf dem Tisch und der Erinnerung von Anton: „Ah ja, jetzt muss ich die Zahlzerlegung nutzen. Dann rechne ich so“ gelang es ihm, sich auf die notwendigen Rechenschritte zu konzentrieren und die Aufgabe 37 + 16 richtig zu lösen. Für ihn war es von großem Erfolg, dass er zuerst 37 + 10 rechnete und im Anschluss daran 47 + 6.  Um die Zahlzerlegung weiter zu üben, nutzte er die „Hütchenschreibweise“ (siehe Abbildung) und zerlegte die 6 in die 3 + 3. Bei der nächsten Aufgabe überlegte er kurz, schaute dann auf sein Ankerkärtchen und gelangte wieder zur richtigen Lösung. Er bat darum, auch schwerere Aufgaben zu rechnen. In dieser Stunde rechneten wir nur Aufgaben der Art HZE + ZE ohne Hunderterübergang, um Anton weder zu unter- noch zu überfordern. Sein Aha-Moment in dieser Stunde war, dass er sich durch seinen gebastelten Anker besser daran erinnern konnte, nicht „im Kopf schriftlich“ zu rechnen, sondern auf seine neuen Rechenstrategien zuzugreifen. Er erlebte einen Motivationsschwung, da er selbst überzeugt von den Vorteilen der neuen Rechenstrategie war (vgl. Furman 2017, S.38). Anton durfte im Anschluss an die Lernzeit am Ende der Stunde noch drei Stärkenkärtchen ausfüllen und diese in seine Schatzkiste legen. Er beschriftete eine Karte mit den Worten „Ich kann Plus- und Minusrechen, auch im großen Bereich“. In der dargestellten Schlüsselstunde war gut zu erkennen, wie schwer es Anton fiel, seine stark verfestigte Rechenstrategie loszulassen und durch neue Strategien zu ersetzen. Auch wurde ersichtlich, wie die Funktion eines Ankers wirken kann, um auf neu erlernte Strategien zugreifen zu können und so als Erinnerungshilfe zu dienen. Das Kärtchen begleitet ihn seit dieser Stunde in seiner Federtasche und erinnert ihn an seine neu erlernten Strategien. In der Stunde war noch wichtig zu beachten, ihn nicht zu unterfordern, aber ihn auch nicht zu überfordern: Für Anton (14 Jahre) war in dieser Stunde wichtig, Aufgaben lösen zu können, die ihm das Gefühl gaben, nicht wie ein Grundschüler behandelt zu werden. Daher der „Balance-Akt“: ein Schritt zurück und dann doch Aufgaben im größeren Zahlenraum! Anton konnte den Termin für sich positiv bewältigen und neues Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten gewinnen. Ein großes Dankeschön an HELENA SCHÖNBORN für diese schöne Verknüpfung von Fachdidaktik und therapeutischem Handwerk! Und eine herzliche Einladung, in dieser Rubrik einen eigenen kurzen Bericht oder auch Material vorzustellen. Mail an Jochen Klein
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Praxisführung & Selbstständigkeit Umfang und Zahl der Themen, die für die Führung einer eigenen (auch kleinen) Praxis bzw. bei schon geringer Honorartätigkeit zu beachten sind, haben zugenommen: Berufsgenossenschaft, Datenschutz, Umsatzsteuer, Versicherungen, KJHG u.a. Die gesetzlichen Regelungen gelten von Anfang an – mit der ersten Rechnung! Bei allen Informationen zu Praxisführung & Selbstständigkeit der Hinweis, dass KREISEL e.V. keine Gewähr für die Richtigkeit übernehmen kann. |
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Zum Umgang mit einer Warteliste Da bei vielen Kolleg*innen die Nachfrage nach Therapieplätzen sehr groß ist, entstehen immer wieder Wartelisten, zum Teil von bis zu einem Jahr. Dies ist in mehrfacher Hinsicht unbefriedigend bis problematisch. Zuallererst ist es einfach unangenehm, hilfesuchende Eltern vertrösten zu müssen. Wir ahnen die Not von Kind, Eltern, Lehrkräften. Für viele Lerntherapeut*innen entsteht jedes Mal ein neuer Druck, auf die einzelne Anfrage doch positiv zu reagieren. Eine Zeitlang wird noch versucht, einen weiteren Platz zu schaffen, eine häufige Reaktion gerade in selbstständiger Tätigkeit und erst recht im Therapiebereich. Doch auch dies hat Grenzen und führt nicht selten in echte Arbeitsüberforderung. In der Regel folgt irgendwann dann der Entschluss, eine Warteliste anzulegen – hoffentlich wird er dann eingehalten! Dabei gilt es zunächst, den Datenschutz zu beachten und sich die entsprechende Erlaubnis der Eltern einzuholen, die Daten zu speichern für eine Kontaktaufnahme (!). Wenn dann nach einem halben Jahr Eltern eine andere Lösung gefunden oder einfach aufgegeben haben, ist die Warteliste ohne Wert. Und wenn dann aber die Wartlisten-Situation über einen langen Zeitraum anhält, kann ein neues Dilemma entstehen. Über die Flüsterpropaganda verbreitet sich: „In der Praxis gibt es keine Plätze, Du brauchst es gar nicht zu versuchen“, verbreitet sich. Und auf einmal entfällt die Nachfrage …
Daher sollte man schon prüfen, ob/wie man eine Warteliste vermeiden kann oder die Effekte für Kind/Eltern bzw. die Praxis mildern kann. Was kann man alles tun? Manche Kolleg*innen führen in kurzfristig frei gewordenen Stunden oder in Schulferien eine Erstberatung und/oder Förderdiagnostik durch. Andere schaffen ein paar weitere Plätze, indem sie für einige Stunden eine Lerntherapie-Mitarbeiterin einstellen. Wieder andere gestalten die Bürokratiearbeit wie Rechnungen und Buchhaltung mit Hilfe von Verwaltungsprogrammen effektiver oder delegieren dies an eine andere Person. Solche Maßnahmen sind sinnvoll, womöglich sogar in Kombination, verzögern allerdings nach meiner Erfahrung das Wartelistenproblem nur auf einen späteren Zeitpunkt. Eine qualitativ ganz andere Möglichkeit kann es sein, nach einer Förderdiagnostik zwar noch keinen Einzeltherapieplatz zu vergeben, aber schon ein niedrigschwelliges Angebot zu machen und für 8 bis 10 Stunden themenzentrierte Kleinstgruppen zu bilden. Gerade bei jüngeren Kindern bis zur dritten Klasse sind häufig ähnliche Schwerpunkte angebracht: Insbesondere die Vorläuferfertigkeiten bieten sich an, Training der Graphomotorik, Wahrnehmungstrainings, soziale Regeln und soziales Verhalten, Selbstwertförderung. Eine Festigung von Basiskompetenzen wie Zahlzerlegung, Silbenarbeit etc. unterstützt Selbstsicherheit. Eine Fülle von Ideen stammt aus der Psychomotorik und der Erlebnispädagogik und es passt immer, BEN FURMANs ‚Ich schaffs‘ einzubauen! Damit wird häufig eine gute Basis für die nachfolgende individuelle Lerntherapie geschaffen. Und nicht zuletzt kann sich aus einer Kleingruppenkonstellation eine Lerntherapie im Paar ergeben, ebenfalls eine inhaltlich (und finanziell) interessante Konstellation. |
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Lerntherapie IN Schule & Inklusion Seit mehr als 20 Jahren setzt sich der KREISEL für Lerntherapie IN Schule ein: Projekte in Hamburg, Celle, Bersenbrück/Osnabrück. Mitarbeit bei alphaPROF, Vorträge bei BVL, FiL … Das Thema ist inzwischen an vielen Orten angekommen, die Rubrik im rundBRIEF bleibt also bestehen und wird gefüllt durch Berichterstattung über vielfältige Erfahrungen. Weitere Informationen finden Sie hier.
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Aufruf zu Berichten Lerntherapie IN SchuleKREISEL e. V hat vor mehr als 20 Jahren die ersten Projekte und Versuche unternommen, Lerntherapie IN Schule durchzuführen – mit großem Erfolg und mit vielen Nachfolger*innen. Alle mussten dabei einiges Lehrgeld zahlen, Stichworte: (mangelnde) Verlässlichkeit, (schwierige) räumliche Rahmenbedingungen, (unbefriedigende) Kooperation und natürlich schlechte und unsichere Finanzierung. Inzwischen ist Lerntherapie mehr und mehr IN Schulen aller Art hineingewachsen. Darüber würde ich gerne mehr erfahren und an dieser Stelle veröffentlichen! Ich lade Euch und Sie ein zu Beiträgen über Eure/Ihre Lerntherapie IN Schule: Wer ist unter welchen Bedingungen, mit welchen Kindern, mit welchen Erfahrungen in welcher Schule tätig? Was sind Wünsche an und Vorschläge für Verbesserung? Vorschläge für Schulen, Wünsche an eine Lerntherapie-Ausbildung?Ich bitte um Kontaktaufnahme unter Jochen Klein
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Aktuelles aus dem KREISELnetzwerk und von Netzwerkpartnern BVL, FiL, LegaKids & alphaPROF, Weiterbildung HAMBURG, Bundesverband Alphabetisierung, Mitglieder aus dem KREISELnetzwerk: Wichtiges & Neues von KREISELnetzwerkPARTNERN soll bekannt gemacht werden! |
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 Fachverband für integrative Lerntherapie e.V.
Voraussetzungen Weiterbildung und FiL-Titel Der Fachverband für integrative Lerntherapie hat die Voraussetzungen für den Titelerwerb verändert. Dies geschieht in Orientierung am DQR, dem Deutschen Qualitätsrahmen für lebenslanges Lernen und ist wichtig auch mit Blick auf einheitliche Qualitätsstandards – z. B. gegenüber Schulbehörden und Jugendämtern. Ausführlich
Das bedeutet für die KREISELfortbildung + Alle aktuellen Teilnehmer*innen beim KREISEL können mit unserem Zertifikat auch den FiL-Titel erlangen, wobei Teilnehmer*innen ohne akademische Vorqualifikation, z. B. ausgebildete Logopädinnen und Ergotherapeutinnen, eine vom FiL begleitete wissenschaftliche Hausarbeit verfassen müssen (oder sie müssen schon eine Aufstiegsfortbildung zum DQR-6-Niveau durchlaufen haben). + Für den nächsten Lehrgangsstart im März 2026 gilt diese Regelung noch letztmalig. + Zukünftige Teilnehmer*innen mit Start im Oktober 2026 haben folgende Voraussetzungen für den FiL-Titel: ein Studium in einer einschlägigen (zum Beispiel therapeutischen, pädagogischen, medizinischen, psychologischen, natur-, geistes- oder sozialwissenschaftlichen) Disziplin oder einen Abschluss staatlich anerkannte Erzieher*in.
Hier weitere ausführliche Informationen zum FiL und zur Mitgliedschaft.
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Erlesenes Gelesenes & Gesehenes Wer auch immer wo auch immer was gelesen oder gesehen hat, hier kann es stehen … Wir nehmen Empfehlungen gerne an! |
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Das deutsche BILDUNGssystem sieht sich einigen Stürmen ausgesetzt: Schlechte Ergebnisse, Mangel an Lehrkräften, dazu Grundsatzfragen zum Umgang mit Handygebrauch und sozialen Medien, Diskussion um der heutigen Zeit angemessene Lehrinhalte und Lehrziele, Nutzung von Internet und Künstlicher Intelligenz … Zuallererst nach dem Ziel aller Bemühungen um BILDUNG zu fragen, ist womöglich ein ganz entscheidender und übergeordneter Ansatz. Dies könnte man als Klammer für die weiteren Beiträge verstehen
+ „Was ist BILDUNG – und wozu soll Schule eigentlich befähigen? Der sehr grundsätzliche Beitrag fragt nach dem Ziel von Bildung und beginnt mit der Feststellung: „In der bildungspolitischen Debatte wird diese Grundsatzfrage oft von Zahlen, Tests und Vergleichsstudien überlagert. Bildung erscheint dann vor allem als etwas Messbares“. Stärker denn je stellt sich die grundsätzliche Frage nach den Zielen von Bildung: Sind es die in der heutigen Zeit immer mehr gemessenen Leistungen in den ausgewählten Fächern? MILLA PRIBOSCHEK stellt dem als übergeordnetes Ziel entgegen, „jede zivilgesellschaftliche Person zu einem aktiven Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft zu formen“, dies auch auf dem Hintergrund des Schwindens von demokratischem Selbstverständnis in unserer Gesellschaft.
Sie schreibt weiter: „Das Bildungssystem sieht sich in einer Krise, weil ein großer Teil der Kinder und Jugendlichen die Mindeststandards im Lesen, Schreiben und Rechnen nicht erreicht. Das ist nicht falsch, aber unvollständig. Denn nicht in den Bildungsbegriff eingeschlossen werden Bildungszwecke, die sich nicht bewerten oder messen lassen“. Sie zitiert den niederländischen Pädagogen Gert Biesta: „Was aus dem Blick gerät, ist, dass Lehren nicht nur darin besteht, Lernen zu ermöglichen, sondern auch in der Förderung von Urteilsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und Weltverantwortung.“ Der ganze Text: News4teachers
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+ BILDUNGs-Abbau? – Abschaffung des schriftlichen Dividierens in Niedersachsen Ein klitzekleines Beispiel, wie schwer BILDUNG zu fassen ist: Erhebliches Aufsehen erregt die Bekanntgabe des Bildungsministeriums Niedersachsen, das schriftliche Dividieren in der Grundschule abzuschaffen und erst in den weiterführenden Schulen anzusetzen. Die Begründung stammt aus der Mathematikdidaktik und folgt einem Beschluss der Kultusministerkonferenz, mehrere Bundesländer haben das Thema ebenfalls von der Grundschule in die weiterführende Schule verlegt. Erstaunlich ist für mich, mit welcher Heftigkeit das Thema diskutiert wird und dass auf die für mich schlüssige pädagogische Begründung, die ja nicht BILDUNG einschränken, sondern verbessern will, überhaupt nicht eingegangen wird.
Die Begründung: News4teachers
Taz-Kommentar
Tagesspiegel-Kommentar
Handelsblatt-Kommentar
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+ BILDUNGs-Beschränkung? – Der Gebrauch von Handys an Schulen ist für viele Kinder ebenso alltäglich geworden wie die Nutzung von Sozialen Medien im Alltag. Da Beides nach allen Erfahrungen der BILDUNG nicht zugutekommt, wird intensiv diskutiert, beides altersmäßig zu begrenzen. Aktuell ist ein Gremium aus Wissenschaftlern und Praktikern u. a. aus Medizin und Jugendschutz von der Bundesregierung beauftragt, Empfehlungen zu erarbeiten. Sicher keine leichte Entscheidung! Dem vorgesehenen Schutzgedanken wird in manchen Medien der Anspruch auf Meinungsfreiheit und Persönlichkeitsentfaltung entgegengestellt – angesichts dieser Argumente dürften allerdings auch keine Verbote von Alkohol, Drogen, Autofahren mit 12/13/14 Jahren u. v. a. ausgesprochen werden! Hier wünschte ich mir eine sachlichere Diskussion. Eine gute Übersicht: Deutsches Schulportal
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+ BILDUNGs-Revolution? – KI in verschiedenen Berufen. Als KI-Laie fand ich in der digitalen ZEIT den Artikel über den Einsatz von KI in Berufen, in denen ich es nicht erwartet hätte. Überraschend, wo und wie Künstliche Intelligenz bereits eingesetzt wird! Der Artikel macht deutlich, wie sehr unser Arbeits- und Lebensalltag sich verändern wird bzw. schon verändert hat. Ich ahne, dass wir häufig gar nichts davon bewusst mitbekommen. Der Stellenwert der Künstlichen Intelligenz für inner- und außerschulische BILDUNG ist in seiner vollen Wirkung noch gar nicht einzuschätzen. Der Beitrag in der ZEIT Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt gerade radikaler und schneller als die Erfindung des Buchdrucks, das Internet und die sozialen Medien – und das verlangt in der Tat eine Diskussion um BILDUNG und um Lehrpläne und die damit stets verbundene Ausbildung von Lehrkräften! Berufe und die dafür erforderlichen Qualifikationen verändern sich in rasantem Tempo! Bildungspolitik sowie Pädagog*innen müssen dies auf ihre Konsequenzen hin bedenken – und das gilt m. E. ab sofort auch für Lerntherapeut*innen: So wie wir die Schulbücher der Lerntherapie-Kinder kennen sollten, sollten wir uns auch mit deren von der Schule angebotenen computertechnischen und digitalen Hintergrund auskennen! Und auch, welche technische Möglichkeiten zur Erleichterung des Alltags zur Verfügung stehen, wenn denn Schwierigkeiten in Schriftsprache und Mathematik sehr groß sind.
HINWEIS: Viel, viel mehr zur KI und ihren Folgen für Schule und Ausbildung sind zu finden, wenn man Wissenschaftliche Artikel zu KI und Schule in den Browser eingibt.
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+ BILDUNGs-Ökonomie – So können sich Investitionen in BILDUNG langfristig auswirken Konkret geht es in der Bildungsökonomie darum, den finanziellen Gewinn von Investitionen in BILDUNG zu ermitteln, gar nicht primär um pädagogische und gesellschaftspolitische Ziele wie Chancengleichheit oder Inklusion. Aus Sicht der Bildungsökonomie wäre es ein Ziel, langfristig die Zahl der Schülerinnen und Schüler zu halbieren, die die Mindeststandards in Deutsch und Mathematik nicht erreichen, zugleich aber auch das mittlere Leistungsniveau anzuheben und die Leistungsspitze gezielt zu stärken. "Milliarden an zusätzlichem Wohlstand - wenn mehr junge Menschen besser lesen, schreiben und rechnen könnten“ - News4teachers An Chancengleichheit und Inklusion ist dabei gar nicht gedacht, okay … So utopisch solche Rechnungen und deren Umsetzung erscheinen: Studien dieser Art werden seit Jahrzehnten veröffentlicht und klingen aus ökonomischer Sicht glaubwürdig. In diesen Jahren der Schulkrise und der dringend erforderlichen Neuausrichtung von BILDUNG wäre einmal mehr der richtige Zeitpunkt für die Realisierung – für alle Schüler*innen, für tatsächliche Inklusion – und für diejenigen, die mit Hilfe von Integrativer Lerntherapie die Mindeststandards und das mittlere Leistungsniveau erreichen könnten!
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Zum Schmunzeln & Kopfschütteln und für AHA-Effekte Der Erwerb der Schriftsprache und von mathematischen Fähigkeiten kann Lernenden leicht oder schwer gemacht werden. Unsere Umwelt, besonders zum Beispiel Werbung, bietet manches, das den Kenner zum Schmunzeln bringt – und die Lerntherapeutin zur Verzweiflung. Lasst mir gerne Beispiele zukommen, um zu lachen, zum Haare-Raufen und daraus zu lernen. |
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+ Im Folgenden geht es dieses Mal nicht um Tücken, Nettigkeiten oder Verwirrungen der deutschen Schriftsprache, sondern um besondere Wortkonstellationen, die einen Sprachenlerner schon verwirren können.
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 Ein Schriftsteller wie Saša Stanišić macht aus dem Paradoxon – wie kann ein Kreis ein Rechteck sein? – nachdenkliche und humorvolle Geschichten.
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KREISELveranstaltungen Lernförderung & Lerntherapie Starttermine & Infoveranstaltungen & Einzelberatung; Zertifizierungen & Zuschüsse
1 Starttermine Lehrgänge, Infoveranstaltungen, Beratung und Abschlüsse
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+ Weiterbildung Lerntherapie & Lernförderung – Konzept PRÄSENZ & LIVE-ONLINE Der Unterricht findet in einem Mix aus PRÄSENZ- und LIVE-ONLINE-Unterricht statt: Wir beginnen mit einem verlängerten Wochenende in PRÄSENZ in Hamburg und treffen uns dann LIVE-ONLINE wieder. Etwa in der Mitte des Moduls findet ein weiterer PRÄSENZBLOCK statt, ebenso am Ende für die Abschlusspräsentationen. Dazwischen lernen Sie in aktiven LIVE-ONLINE-Formaten, in Intervisionsgruppen sowie im Selbststudium. Zusätzlich gibt es einige abendliche Treffen zum Austausch mit der Lehrgangsleitung. Abschluss nach ca. 1,5 Jahren: KREISELurkunde und Dyslexietherapeut*in nach BVL möglich Ausführliche Beschreibung GRUNDLAGEN
Nächster Starttermin GRUNDLAGEN 109: Fr bis So, 20. bis 22. März 2026. Terminplan und Anmeldung HINWEIS: Bei Anmeldung bis vier Wochen vor dem Starttermin ist der Preis um 300€ vermindert.
Infoveranstaltungen zu GRUNDLAGEN 109 mit MARIEKE KLEIN, Ausbildungsleitung Donnerstag, 5. Februar 2026 Montag, 16. März 2026 Jeweils 19.00 bis 20.30 Uhr Anmeldung |
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+ Fortsetzung nach GRUNDLAGEN 106/107 im JULI 2026 Modul 2 DYSKALKULIE 106/107 Start: Montag, 1. Juli 2026 als Webtreff Erstes Seminarwochenende DYS Fr bis So 28. bis 30. August. Terminplan und Anmeldung
Modul 3 PROFESSIONALISIERUNG 106/107 Start: Montag, 1. Juli 2026 als Webtreff Erstes Seminarwochenende PROF 106/107 Sa/So. 4 & 5. Juli. Terminplan und Anmeldung
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Einzelberatungen Neue Interessent*innen sowie frühere Teilnehmer*innen, die ihre bisherige Fortbildung fortsetzen möchten, vereinbaren bitte gerne einen Termin für ein Telefonat oder persönliches Gespräch mit MARIEKE KLEIN unter Tel. 040 - 38 61 23 71 oder Kontakt über E-Mail.
Titel und Externe Zertifizierungen
 Die Große Lerntherapie-Ausbildung (Modul 1 bis 4, bzw. NEU Module 1 bis 3) sowie die Weiterbildungen Schwerpunkte Dyskalkulie bzw. Dyslexie sind zertifiziert vom FiL (Fachverband für integrative Lerntherapie) und vom BVL (Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie).
Hier geht es zu ausführlichen Informationen zu den Fremdzertifizierungen.
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Wichtige Aktualisierung – wir haben neue Unterrichtszeiten ab Januar 2026 LIVE-Online: 9.00 bis 12.15 Uhr und 13.15 bis 16.30 Uhr PRÄSENZ Freitag/Samstag: unverändert 9.30 bis 17.30 Uhr PRÄSENZ Sonntag: 9.00 Uhr bis 16.15 Uhr mit 45 Minuten Mittagspause.
Hier die nächsten Veranstaltungen auf einen Blick: |
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Hinweis: Wenn aktuell keine Plätze verfügbar, Anmeldung auf Warteliste möglich. |
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1 Öffentliche Zuschüsse Der Weiterbildungsbonus PLUS für Hamburg: Für Menschen die in Hamburg leben oder arbeiten.
Für Öffentlichen Zuschüsse in den anderen Bundesländern empfehlen wir die Recherche im Netz, z.B. hier. Nach unseren Erfahrungen sind die Fördermaßnahmen aktuell zurückgegangen bzw. an sehr individuelle Voraussetzungen gebunden.
2 Weiterbildungsstipendium Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergibt an junge Fachkräfte ein dreijähriges Weiterbildungsbudget. Mit einem Weiterbildungsstipendium können Fachkräfte bis zu drei Jahre Zuschüsse zu den Kosten fachlicher oder fachübergreifender Weiterbildungen erhalten. Hier gehts zum BMBF
3 Weiterbildungskosten steuerlich absetzen Kosten für eine Fort- oder Weiterbildung können steuerlich als Werbungskosten abgesetzt werden! Lehrgangsgebühren, Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung (hier eine Tagespauschale). Arbeitsmittel wie Fachbücher oder Lernprogramme können ebenso abgesetzt werden wie die jetzt so genannte Tagespauschale (früher: Homeoffice-Pauschale). Hier eine sehr informative Seite mit vielen Details
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