|
Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
|
FORTBILDUNGEN HAMBURG & LIVE-ONLINE
|
|
|
Wer den kostenlosen rundBRIEF monatlich bekommen möchte, bitte hier anmelden.Dieser und die rundBRIEFe der letzten 12 Monate sind im Archiv zu finden.Wer kostenlos Mitglied im KREISELnetzwerk werden möchte, ist herzlich willkommen! Nähere Informationen hier.V.i.S.d.P.: Dr. JOCHEN KLEIN, Heinz-Beusen-Stieg 5, 22926 Ahrensburg
|
|
|
266. KREISELrundBRIEF LERNTHERAPIE Mai 2026Liebe Leserinnen und Leser, ein gedanklicher Spagat zwischen Realität und Utopie steht an: + In diesen Wochen werden von Bund und Ländern vielfältige Sparmöglichkeiten diskutiert, natürlich auch im Bildungsbereich – und ebenso im breit gefächerten Sozialbereich (soziale Hilfen, Rente, Gesundheit …). Dazu gehört auch der Bereich Kinder- und Jugendhilfe mit seinen Leistungen zur schulischen Inklusion. Schon jetzt erleben und beklagen Eltern, Lehrkräfte und Lerntherapeut*innen erhebliche Mängel und gibt es immer wieder Klagen über unbefriedigende Zustände und sogar die Perspektive von drohenden Mittelkürzungen, siehe Rubrik Lerntherapie IN Schule & Inklusion. + Solchen Entwicklungen müssen und können wir uns entgegenstellen, ein großer Überblick dazu mit utopischen Zügen in der Rubrik Erlesenes & Gelesenes – verbunden mit einer dringenden Leseempfehlung an alle, die in und mit Schule zu tun haben: Eltern (als ‚Betroffene‘ und als Wählende), (aktuell aktive) Lehrkräfte, Tätige in der Lehrer-Aus- und -Fortbildung (universitär, Studien-/Fachleiter*innen, Lehrkräftefortbildung). Und Lerntherapeut*innen sollten sehen, wie sie sich vor Ort einbringen können. Mit herzlichen Grüßen JOCHEN KLEIN
|
|
|
Zertifizierungen & Präsentationen Wer seine KREISELausbildung mit allem Drum und Dran abgeschlossen hat, steht hier! Aus Datenschutzgründen schreiben wir nur noch den abgekürzten Vornamen plus Nachnamen.
|
|
|
Urkunden & Zertifikate S. KOSAKEWITZ aus Oyten (Landkreis Verden in Niedersachsen) hat das KREISELzertifikat erhalten und damit die Berechtigung, die Titel Dyslexietherapeutin nach BVL und Dyskalkulietherapeutin nach BVL zu führen. D. HANSEN-WEBER aus Oster-Ohrstedt (Schleswig-Holstein) hat das KREISELzertifikat erhalten und damit die Berechtigung, die Titel Dyslexietherapeutin nach BVL und Dyskalkulietherapeutin nach BVL zu führen. Hier stellt sie sich und Ihre Arbeit vor. K. VARGA aus Göttingen hat die KREISELurkunde Dyskalkulie erhalten und damit die Berechtigung, den Titel Dyskalkulietherapeutin nach BVL zu führen. Hier stellt sie sich und Ihre Arbeit vor. Herzlichen Glückwunsch!
Die Bedeutung der Titel und der KREISELtherapeut*innenliste:
Eltern, Schulen und Behörden suchen pädagogisch-therapeutische Fachkräfte mit der gesicherten Qualifikation Integrativer Lerntherapie. Absolvent*innen des KREISEL, Titelträger von FiL und BVL sind bei vielen Kolleg*innen in den Schulen und bei Ämtern seit Jahrzehnten bekannt und anerkannt. Ein Hinweis: Alle Absolvent*innen des KREISEL, die die Berechtigung für ein Profil auf der KREISEL-Webseite haben, dürfen das Netzwerk-Logo auf ihrer Webseite oder im Flyer nutzen. Das Logo bitte im Büro anfordern!
|
|
|
Arbeitsangebote und mehr für Lerntherapeut*innen Ausschreibungen werden gerne an dieser Stelle kostenlos veröffentlicht. Der KREISEL übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte. Eine Leistung des KREISELnetzwerks.
|
|
|
Alle Ausschreibungen sind hier zu finden ...In den vergangenen vier Wochen wurden folgende Angebote eingestellt
|
|
|
Mitten aus dem KREISEL Im KREISEL gibt es ständig neue Entwicklungen ... neue Themen ... neue Referent*innen ... Hier sind sie zu finden!
|
|
|
1 Neue Termine – LIVE-OnlineSupervision Dyskalkulie – LIVE-OnlineFr. 19. Juni 2026, 9.00 bis 12.15 Uhr, Referentin: MICHAELA SCHUELER Supervision Dyskalkulie – LIVE-OnlineSa. 26. September 2026, 9.00 bis 12.15 Uhr Referentin: ISA BAUMGART Sprache: Entwicklung - Diagnostik - Förderung – LIVE-OnlineSa./So. 13./14. Juni 2026, jeweils von 09:00 bis 16:30 Uhr Referentin: UTA KÖKE Diagnostik und Förderung Sensomotorik – LIVE-OnlineSa./So. 26./27. September 2026, jeweils von 09:00 bis 16:30 Uhr Referentin: MARIEKE KLEIN Hier gehts zu den Anmeldungen
|
|
|
2 Nächster Start GRUNDLAGEN 110 von Freitag - Sonntag, 2. bis 4. Oktober 2026Im Herbst startet der nächste Lehrgang Integrative Lerntherapie & Lernförderung mit Modul 1, den GRUNDLAGEN.In diesem zentralen Modul erlangen Sie das wesentliche Handwerkszeug für Diagnostik, Förderung und Beratung: das Fundament der praktischen lerntherapeutischen Tätigkeit. Untermauert wird dieses Praxiswissen durch medizinisch-psychologisches Hintergrundwissen und angewandte Diagnostik. Diese enge Verknüpfung von theoretischem Wissen und praxisbezogenen Kenntnissen zeichnet unseren Unterricht aus. Damit können Sie im Verlauf von Modul 1 mit der praktischen Tätigkeit beginnen. Wie immer starten wir Start in Präsenz in HAMBURG, danach eine Mischung aus viel LIVE-Online und zwei weiteren Präsenzblöcken im Laufe des Grundlagenmoduls. Beschreibung Modul GRUNDLAGENHier der TerminplanEs werden wieder ca. 20 Teilnehmerplätze zur Verfügung stehen. HINWEIS: Bei Anmeldung bis vier Wochen vor dem Starttermin ist der Preis um 300€ vermindert. Infoveranstaltung für den Start im Oktober mit MARIEKE KLEIN, Leiterin der AusbildungDonnerstag, 11. Juni Montag, 6. Juli Donnerstag, 13. August Jeweils 19.00 bis 20.30 Uhr Anmeldung zur Info-Veranstaltung Sie können sich auch zur Einzelberatung an die Leiterin der Weiterbildung MARIEKE KLEIN wenden E-Mail
|
|
|
3 Modul 2 und 3 führen zu Titeln von BVL und FiLAm Mittwochabend, dem 1. Juli, starten in einem gemeinsamen, abendlichen Web-Treff die Folge-Module 2 und 3, Dyskalkulie und Professionalisierung. Alle weiteren Termine der beiden Teile sind so verwoben, dass beide Module im etwa drei- bis vierwöchigen Rhythmus bis Ende September 2027 abgeschlossen werden. Zu diesen Modulen sind alle aktuellen Teilnehmer*innen und frühere Absolvent*innen von Modul 1 GRUNDLAGEN herzlich eingeladen!+ Termine Modul 2 DYSKALKULIE 106/107: Terminplan und Anmeldung Ausgebucht+ Termine Modul 3 PROFESSIONALISIERUNG 106/107: Terminplan und Anmeldung NOCH WENIGE FREIE PLÄTZEIm Modul Spezialisierung Dyskalkulie vermitteln wir auf der Basis des von uns entwickelten Mathe-Modells (MaMo) reichlich Handwerkzeug für Diagnostik und Förderung, Ihr als Teilnehmer*innen wendet dies in der Lerntherapie-Praxis an, begleitet durch Beratung, Supervision und die schriftliche Begutachtung der Förderberichte. Abschluss: KREISELurkunde Dyskalkulie und wer mag, kann den BVL-Titel Dyskalkulie erlangen. AusschreibungIm Modul Professionalisierung ist die Besonderheit, dass wir die Konzepte zur Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Eltern verknüpfen mit der Entwicklung der Therapeutenpersönlichkeit. Ein für die Wirtschaftlichkeit einer Praxis wichtiges Thema: Arbeit mit Kleingruppen. Das Seminar zum Thema Praxisgründung und -führung vermittelt spätestens jetzt alles organisatorisch und bürokratisch Wissenswerte. Abschluss: KREISELzertifikat und wer mag, kann den FiL-Titel erlangen. Ausschreibung
|
|
|
Praxisführung & Selbstständigkeit Umfang und Zahl der Themen, die für die Führung einer eigenen (auch kleinen) Praxis bzw. bei schon geringer Honorartätigkeit zu beachten sind, haben zugenommen: Berufsgenossenschaft, Datenschutz, Umsatzsteuer, Versicherungen, KJHG u.a. Die gesetzlichen Regelungen gelten von Anfang an – mit der ersten Rechnung! Bei allen Informationen zu Praxisführung & Selbstständigkeit der Hinweis, dass KREISEL e.V. keine Gewähr für die Richtigkeit übernehmen kann.
|
|
|
Erfahrungen mit der Finanzierung von Lerntherapie durch JugendämterDie Finanzierung von Lerntherapie durch Jugendämter bedeutet eine Möglichkeit, dass nicht Eltern, sondern ein Drittzahler die Kosten trägt. Die „betroffenen“ Kinder und Jugendliche haben Ansprüche nach § 35a Sozialgesetzbuch VIII, den durch qualitätvolle Zertifikate von KREISEL, BVL, FiL gestiegenen Kompetenzen von Lerntherapeut*innen stehen angemessene Vergütungen zu. Die Realität sieht in verschiedenen Bundesländern, Städten und Kreisen, ja in großen Städten schon in einzelnen Bezirken (!), sehr unterschiedlich aus. Der FiL-Regionalgruppensprecher THOMAS FRITZ hat die Situation in HAMBURG dargestellt.Die Finanzierung unserer Arbeit auf Grundlage des § 35a SGB VIII durch das Jugendamt ist neben den privaten Selbstzahler*innen und der rückläufigen AUL durch die Schulbehörde (JK: eine Spezialität in Hamburg: AUL = außerunterrichtliche Lernhilfe. Details: landesrecht-hamburg_bsha_document und anja-dunkelmann_was-du-zur-aul-wissen-solltest_wie-wird-die-aul-finanziert) eine Möglichkeit, die in den vergangenen Jahren kaum zum Tragen kam, zukünftig aber wichtiger werden dürfte. Wie sich zeigt, ist die Zusammenarbeit aber jugendamtsabhängig, oder hängt sogar von den jeweiligen Sachbearbeiterinnen ab. So werden von einigen Jugendämtern Daten und Belege eingefordert, die bei anderen keine Rolle spielen. In solchen Fällen müssen diese Belege dann bei anderen Behörden erfragt werden, die diese Information jedoch nicht beibringen wollen oder ihrerseits einen Beleg einer anderen verlangen. Es sind kafkaeske Situationen, in die manche von uns bereits hineingeraten sind. In einer ganztägigen Fortbildung, die vom FiL organisiert wurde, wurde vermittelt, dass die eigentliche Gesetzgebung im SGB VIII und IX ‚bürgernah, wohlwollend und umsichtig‘ ausgestaltet ist. Hier bestehen kaum Lücken. Leider wird das Gesetz auf Bundesebene ausgestaltet und verabschiedet und muss dann von den kommunalen Trägern umgesetzt werden, und zwar ohne dass der Bundesgesetzgeber hierfür auch die entsprechenden Mittel an Personal und Geld bereitstellt und finanziert. In der Praxis führt das dazu, dass sich Antragsstellerinnen gerade nicht ‚wohlwollenden‘ Einrichtungen gegenübergestellt sehen, sondern oft einer Phalanx von Menschen, die sich für nicht zuständig halten oder nur sehr verzögert Informationen zu Verfügung stellen und die Ansprüche der Betroffenen verzögern und abwehren, so gut es eben geht. Das ist vom Gesetzgeber nicht gewollt und dennoch viel zu oft gelebte Praxis, auch im „reichen“ Hamburg. Bei uns kommt noch erschwerend hinzu, dass Bewilligungen auf Grundlage der § 35a jahrzehntelang von den Jugendämtern nicht durchgeführt wurden, weil es mit der AUL ein ähnliches Instrument gab und hier eine Art ‚Arbeitsteilung‘ stattfand. AUL war zu Beginn vielleicht tatsächlich eine annehmbare Alternative, nach dreißig Jahren aber, in denen der Fördersatz unverändert blieb, ist es keine mehr. Inzwischen erreichen die Jugendämter nun immer mehr Anträge und eine routinierte Praxis muss erst (wieder) etabliert werden. Eine Folge ist eine spürbare Verunsicherung auf Seiten der Jugendamtsmitarbeiter*innen. Diese zeigt sich u. a. in einem ‚Antragsgestrüpp‘, das sowohl Eltern wie auch uns Lerntherapeut*innen zur Verzweiflung treibt und dazu führt, dass viele Kolleg*innen mit dem Gedanken spielen, diese Finanzierungsmöglichkeit nicht mehr zu akzeptieren. Das wäre allerdings verheerend für die betroffenen Kinder und Eltern, denn es gibt bereits jetzt nicht ausreichend viele Kräfte, die den Kindern eine entsprechende Förderung zukommen lassen können. … Wir beobachten also, dass der Bedarf steigt, aber gleichzeitig das Angebot sinkt oder droht zu sinken, wenn wir hier nicht zu einem besseren Verfahren finden. Genau die wollen wir als FiL-Regionalgruppe Hamburg angehen. Vielen Dank an THOMAS für diese differenzierte Berichterstattung!
|
|
|
Lerntherapie IN Schule & Inklusion Seit mehr als 20 Jahren setzt sich der KREISEL für Lerntherapie IN Schule ein: Projekte in Hamburg, Celle, Bersenbrück/Osnabrück. Mitarbeit bei alphaPROF, Vorträge bei BVL, FiL … Das Thema ist inzwischen an vielen Orten angekommen, die Rubrik im rundBRIEF bleibt also bestehen und wird gefüllt durch Berichterstattung über vielfältige Erfahrungen. Weitere Informationen finden Sie hier.
|
|
|
Das Thema Inklusion tritt auf der Stelle, befindet sich womöglich sogar im Rückwärtsgang. Dazu mehrere Beispiele. Zur Ermutigung dann bitte ein wenig mehr Zeit nehmen für die Rubrik Erlesenes Gelesenes
1 Unzureichende Umsetzung von Inklusion Es ist eines der Dauerthemen der deutschen Bildungspolitik: Die Umsetzung der Inklusion stagniert, es gibt kaum noch große Entwicklungen. Entsprechend klagt der Bundeselternrat, er sieht „grundlegende Defizite bei der Umsetzung inklusiver Bildung in Deutschland.“ „Das Problem ist nicht die Rechtslage, sondern die fehlende verlässliche Umsetzung im Alltag in den meisten Bundesländern. Familien erleben zu oft unklare Zuständigkeiten und fehlende Unterstützung“. Bundeselternrat sieht massive Defizite bei Umsetzung von Inklusion im Schulalltag - News4teachersEin beispielhafter Bericht aus Sachsen-Anhalt: "Überfordertes System": Immer mehr Schulbegleitungen - und trotzdem längst nicht genug - News4teachers
|
|
|
2 Inklusion – eine Mogelpackung? Der Anteil der Kinder mit einer Förderdiagnose steigt bundesweit an mit der Folge, dass die Zahl der Förderschüler*innen insgesamt steigt, und zwar so, dass die Zahl der Förderschüler an Regelschulen steigt, zugleich der Anteil der Schüler an Förderschulen aber nicht sinkt. Was verbirgt sich dahinter?Es ist ein „Inklusionsparadoxon‘ zu beobachten: Bundesweit haben im Jahr 2024 mehr als 600.000 Schüler*innen eine Förderdiagnose, das ist ein Anstieg um fast 50% im Vergleich zum Jahr 2000. Dies lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen: + Prof’in VERA MOSER: „‘Kindern von armutsgefährdeten Eltern mit geringem Bildungsgrad wird überdurchschnittlich häufig sonderpädagogischer Förderbedarf attestiert. In den vergangenen Jahrzehnten gilt dies außerdem für Kinder mit Migrationsgeschichte sowie für Jungen‘“. + Durch die gesteigerte Diagnostik wächst die Zahl der Förderungsbedürftigen. + „Viele Schulen nutzten die Diagnoseverfahren, um zusätzliche personelle Ressourcen zu erhalten.“ Diese kommen dann durchaus den Inklusions-Kindern zugute, erhöhen aber die Gesamtzahl. + Eine interessante Auslegung macht die Bertelsmann Stiftung: „‘Der Anstieg der diagnostizierten Fälle könnte eine Folge der Tatsache sein, dass im Verlauf des Ausbaus inklusiven Unterrichtens in den allgemeinen Schulen Lehrkräfte aufmerksamer und individualisierender auf einzelne schwächere Schülerinnen und Schüler blicken – also auf diejenigen Kinder und Jugendlichen, die ‚immer schon‘ in allgemeinen Schulen unterrichtet wurden. Dieses genauere Hinsehen wäre sehr wünschenswert.‘ Darüber hinaus sei möglich, dass entsprechende Diagnosen in Zeiten der Inklusion weniger stigmatisierend wirkten – und deshalb weniger Vorbehalte bei Eltern und Lehrkräften bestünden.“ Inklusion-eine-mogelpackung - News4teachers
|
|
|
3 Suche nach EinsparmöglichkeitenAuf der Suche nach Einsparmöglichkeiten wird der Wegfall von individueller Schulbegleitung erwogen. Zur finanziellen Entlastung der Kommunen soll statt Einzelbegleitung eine Pool-Lösung für mehrere Kinder eingeführt werden, d.h. der individuelle Rechtsanspruch wird abgeschafft. Die Lehrerverbände GEW und VBE sowie der Paritätische Gesamtverband sehen eine erhebliche Verschlechterung der Versorgung und eine Bedrohung für Inklusion insgesamt. CORINNA RÜFFER, behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen: „‘In vielen Kommunen gibt es sie bereits: Pool-Lösungen, bei denen ein Schulbegleiter mehrere Kinder mit Behinderung gleichzeitig betreut. Das kann funktionieren für Kinder, deren Bedarf das zulässt. Entscheidend ist aber: Eltern können heute noch auf eine individuelle, bedarfsdeckende Begleitung pochen, wenn das Poolmodell für ihr Kind nicht ausreicht‘“. KOMMENTAR JK: Durch unsere Ausbildung der Schulassistenzen in Schleswig-Holstein wissen wir, dass es dort tatsächlich ein (mitunter belastendes) Nebeneinander von Schulbegleitung für einzelne Schüler*innen UND einer Schulassistenz für die Klasse geben kann (eventuell sogar auch ZWEI Begleiter*innen für ZWEI Kinder). Rechtlich gesehen darf die Schulbegleiter*in sich nur um das ihr zugeordnete Kind kümmern, was in vielen Fällen ganz sicher gerechtfertigt ist, zugleich aber die Sonderstellung vergrößert. Klar ist: Eine Abschaffung des individuellen Rechtsanspruchs wäre eine extreme Lösung. Ziel müsste es vielmehr sein, zu einer pädagogisch durchdachten Integration sämtlicher Unterstützung in ein schulisches Gesamtkonzept für Inklusion zu kommen. CORINNA RÜFFER beschreibt m. E. einen guten Mittelweg von inklusiver Maßnahme für alle und individueller Unterstützung für Einzelne, die dann allerdings gezielt von jeweiligen Spezialisten wie Lerntherapie, Ergotherapie etc. kommen sollte.Der Artikel bei news4teachers mit weiteren Sparvorschlägen Berliner Streichpläne: „Dann ist Inklusion an Regelschulen zum Scheitern verurteilt und die Förderschulen können dicht machen“ - News4teachers
|
|
|
Aktuelles aus dem KREISELnetzwerk und von Netzwerkpartnern BVL, FiL, Bundesverband Alphabetisierung, Mitglieder aus dem KREISELnetzwerk: Wichtiges & Neues von KREISELnetzwerkPARTNERN soll bekannt gemacht werden!
|
|
|
 Fachverband für integrative Lerntherapie e.V.
„Legasthenie und Dyskalkulie. ‚Schulisches Scheitern ist kein Schicksal‘“ MAIKE HÜLSMANN als Geschäftsführerin des FiL hat auf ein Interview mit Prof. Dr. MICHAEL von ASTER aufmerksam gemacht und für den KREISELrundBRIEF zur Verfügung gestellt: „Legasthenie und Dyskalkulie: ‚Schulisches Scheitern ist kein Schicksal‘“. In seiner Eigenschaft als Geschäftsführer des Zentrum für Schulische und Psychosoziale Rehabilitation zeigt Prof. von ASTER eindrücklich auf, dass ein interdisziplinärer Blick auf Lernschwierigkeiten unabdingbar ist: „Das Besondere an unserem Zentrum für Schulische und Psychosoziale Rehabilitation (ZSPR) besteht darin, dasshier die Bereiche Bildung, Jugendhilfe und Gesundheit mit ihren spezifischen Möglichkeiten und Methoden zusammenwirken. Ein Hybrid gewissermaßen, in dem schulisch-sonderpädagogische, heil- und sozialpädagogische, lern-, psycho- und familientherapeutische sowie medizinische Maßnahmen interdisziplinär, bedarfsgerecht und zeitnah aufeinander abgestimmi werden können. Dabei hat auch die Arbeit mit den Eltern und mit den wiederaufnehmenden Regelschulen einen sehr hohen Stellenwert“.
KOMMENTAR JK: Am ZSPR bestehen sicher gute Bedingungen, diese Sichtweisen zusammenzuführen. Als langjähriger Therapeut in einem Sozialpädiatrischen Zentrum habe ich diese interdisziplinären Möglichkeiten selber erfahren – und in das Konzept der Lerntherapie-Ausbildung des KREISEL einfließen lassen … und als Mitglied der ersten Aus- und Weiterbildungskommission übrigens auch in die Weiterbildungsordnung des FiL.
Das ganze Interview
Hier weitere ausführliche Informationen zum FiL und zur Mitgliedschaft.
|
|
 Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie
Unterstützung für eine Ausbildung mit Legasthenie und/oder Dyskalkulie Der BVL hat auf seiner Webseite einige sehr informative Beiträge für Jugendliche mit Legasthenie und/oder Dyskalkulie zusammengestellt. + Ein 3-minütiger (Motivations-)Film zum Thema Ausbildung + Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs, speziell im Handbuch des Bundesinstituts für Berufsbildung BiBB), für Legasthenie/Dyskalkulie insbesondere Seiten 54ff und 118ff. + Informationen zum Nachteilsausgleich in Prüfungen im BiBB Prüfungsportal. Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs
Noch ein weiterführender Hinweis: Im Handbuch sind auch wertvolle Informationen aufgeführt zum Nachteilsausgleich im Zusammenhang mit Lernbehinderungen und Psychischen Behinderungen (Autismus, Stottern, Depressive Störungen, Angststörungen, ADS/ADHS): S. 30 – 53 und S. 94ff bis 117, alles mit weiterführenden Hinweisen.
Hier weitere ausführliche Informationen zum BVL und zur Mitgliedschaft.
|
|
Erlesenes Gelesenes & Gesehenes Wer auch immer wo auch immer was gelesen oder gesehen hat, hier kann es stehen … Wir nehmen Empfehlungen gerne an!
|
|
|
Schulen der ZukunftBei der Betrachtung der deutschen Schullandschaft fällt immer wieder auf, wie weit diese auseinanderklafft: zwischen preiskrönten Schulen und, ja: erschreckenden Berichten von manchem Schulalltag. Die entscheidende Frage ist: Wie werden preisgekrönte Ansätze zur Normalität? Theoretische Erkenntnisse und praktische Beispiele gibt es genug. Hier also „erlesenes Lesefutter“.+ Kurzfassung„Schule, die als ‚lernende Organisation‘ arbeitet, Kooperation stärkt, Daten systematisch nutzt und individuelle Förderung ausbaut. Auch neue Formen der Lehrkräftebildung, multiprofessionelle Teams und veränderte Arbeitszeitmodelle gehören zu den zentralen Elementen“. + Intensive Auseinandersetzung mit konstruktiven Perspektiven„Wer steckt tiefer im Schlamassel: die Deutsche Bahn oder die deutschen Schulen?“‚Spektrum der Wissenschaft‘ hat unter der Überschrift ‚Dringend gesucht: Ein Positivbild von Schule‘ sein nach eigener Auskunft redaktionell aufwendigstes Projekt durchgeführt. Und damit eine glänzende und sehr vollständige, weitblickende Zusammenschau geleistet. Einzelne Lerntherapeut*innen wie auch ihre Verbände, aber auch die diversen Eltern- und Lehrerverbände sollten sich mit dieser Zukunftsvision auseinandersetzen und darin ihre Position finden und sich engagiert einbringen!Zum gesamten Projekt
|
|
|
Zum Schmunzeln & Kopfschütteln und für AHA-Effekte Der Erwerb der Schriftsprache und von mathematischen Fähigkeiten kann Lernenden leicht oder schwer gemacht werden. Unsere Umwelt, besonders zum Beispiel Werbung, bietet manches, das den Kenner zum Schmunzeln bringt – und die Lerntherapeutin zur Verzweiflung. Lasst mir gerne Beispiele zukommen, um zu lachen, zum Haare-Raufen und daraus zu lernen.
|
|
|
Faire Apps? Ohne Kommentar ...

|
|
|
|
Doch noch ein Kommentar: Ich erlebe immer wieder Kinder auf dem Weg zur Schrift: Einige wenden sich app, andere fairgessen es einfach, manche lernen eine neue Schreibweise … einige merken nix.
|
|
|
KREISELveranstaltungen Lernförderung & Lerntherapie Starttermine & Infoveranstaltungen & Einzelberatung; Zertifizierungen & Zuschüsse
|
|
|
1 Lehrgänge, Infoveranstaltungen, Beratung und Abschlüsse Weiterbildung Lerntherapie & Lernförderung Alle drei Module – GRUNDLAGEN, DYSKALKULIE, PROFESSIONALISIERUNG – finden in einem Mix aus PRÄSENZ- und LIVE-online-Unterricht statt: Wir beginnen mit einem verlängerten Wochenende in PRÄSENZ in Hamburg und treffen uns dann LIVE-Online wieder. Etwa in der Mitte eines Moduls findet ein weiterer PRÄSENZBLOCK statt, ebenso am Ende für die Abschlusspräsentationen. Dazwischen lernen Sie in aktiven LIVE-Online-Formaten, in Intervisionsgruppen sowie im Selbststudium. Zusätzlich gibt es regelmäßig abendliche Web-Treffen zum Austausch mit der Lehrgangsleitung. FÜR NEUE TEILNEHMER*INNENStart MODUL 1 GRUNDLAGEN: Abschluss nach ca. 1½ Jahren: KREISELurkunde und Dyslexietherapeut*in nach BVL möglich Ausführliche Beschreibung GRUNDLAGENNächster Starttermin GRUNDLAGEN 110: 2. bis 4. Oktober 2026. Terminplan (folgt) und Anmeldung
|
|
|
Infoveranstaltung für den Start im Oktober mit MARIEKE KLEIN, Leiterin der Ausbildung
Donnerstag, 11. Juni Montag, 6. Juli Donnerstag, 13. August jeweils 19.00 bis 20.30 Uhr Anmeldung zur Info-Veranstaltung Sie können sich auch zur Einzelberatung an die Leiterin der Weiterbildung MARIEKE KLEIN wenden E-Mail
|
|
|
FÜR ABSOLVENT*INNEN FRÜHERER GRUNDLAGEN + Modul 2 DYSKALKULIE 106/107Start: Montag, 1. Juli 2026 als Webtreff Erstes Seminarwochenende: Fr bis So 28. bis 30. August. Terminplan und Anmeldung AUSGEBUCHT+ Modul 3 PROFESSIONALISIERUNG 106/107Start: Montag, 1. Juli 2026 als Webtreff Erstes Seminarwochenende: Sa/So. 4 & 5. Juli. Terminplan und AnmeldungNUR NOCH WENIGE FREIE PLÄTZE
|
|
|
Einzelberatungen zu den Lehrgängen
Neue Interessent*innen sowie frühere Teilnehmer*innen, die ihre bisherige Fortbildung fortsetzen möchten, vereinbaren bitte gerne einen Termin für ein Telefonat oder persönliches Gespräch mit MARIEKE KLEIN unter Tel. 040 - 38 61 23 71 oder Kontakt über E-Mail.
|
|
|
Titel und Externe Zertifizierungen
 Die Große Lerntherapie-Ausbildung (Modul 1 bis 4, bzw. NEU Module 1 bis 3) sowie die Weiterbildungen Schwerpunkte Dyskalkulie bzw. Dyslexie sind zertifiziert vom FiL (Fachverband für integrative Lerntherapie) und vom BVL (Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie). Hier geht es zu ausführlichen Informationen zu den Fremdzertifizierungen.
|
|
|
Unsere Unterrichtszeiten LIVE-Online: 9.00 bis 12.15 Uhr und 13.15 bis 16.30 Uhr PRÄSENZ Freitag/Samstag: 9.30 bis 17.30 Uhr, mit 90 Minuten Mittagspause PRÄSENZ Sonntag: 9.00 Uhr bis 16.15 Uhr, mit 45 Minuten Mittagspause
Hier die nächsten Veranstaltungen auf einen Blick:
|
|
|
|
Hinweis: Wenn aktuell keine Plätze verfügbar sind, Anmeldung auf Warteliste möglich.
|
|
|
1 Öffentliche ZuschüsseDer Weiterbildungsbonus PLUS für Hamburg: Für Menschen die in Hamburg leben oder arbeiten. Für Öffentlichen Zuschüsse in den anderen Bundesländern empfehlen wir die Recherche im Netz, z.B. hier. Nach unseren Erfahrungen sind die Fördermaßnahmen aktuell zurückgegangen bzw. an sehr individuelle Voraussetzungen gebunden. 2 WeiterbildungsstipendiumDas Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergibt an junge Fachkräfte ein dreijähriges Weiterbildungsbudget.Mit einem Weiterbildungsstipendium können Fachkräfte bis zu drei Jahre Zuschüsse zu den Kosten fachlicher oder fachübergreifender Weiterbildungen erhalten. Hier gehts zum BMBF
3 Weiterbildungskosten steuerlich absetzen
Kosten für eine Fort- oder Weiterbildung können steuerlich als Werbungskosten abgesetzt werden! Lehrgangsgebühren, Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung (hier eine Tagespauschale). Arbeitsmittel wie Fachbücher oder Lernprogramme können ebenso abgesetzt werden wie die jetzt so genannte Tagespauschale (früher: Homeoffice-Pauschale). Hier eine sehr informative Seite mit vielen Details
|
|
|
Wenn Sie diesen Newsletter (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie ihn hier abbestellen.
Unsere Newsletter werden mit CleverReach erstellt und versendet. Den Erfolg dieses Newsletters messen wir mit CleverReach. Bildrechte: © KREISEL e.V., Adobe Stock
KREISEL e.V., Heinz-Beusen-Stieg 5, 22926 Ahrensburg, Deutschland +49 (0)40 38 612 371, info@kreiselhh.de, www.kreiselhh.de
Vorstand: Dr. Jochen Klein, Marieke Klein, Heike Klünker Amtsgericht Hamburg, VR 15817 Datenschutzbestimmungen AGB
|