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FORTBILDUNGEN HAMBURG & LIVE-ONLINE
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V.i.S.d.P.: Dr. JOCHEN KLEIN, Heinz-Beusen-Stieg 5, 22926 Ahrensburg
269. KREISELrundBRIEF LERNTHERAPIE August 2026

Liebe Leserinnen und Leser,
diese Mitt-Sommer-Ausgabe fällt, auch wenn Lerntherapie an manchen Orten noch in der wohlverdienten Sommerpause ist, keineswegs knapp aus.
Auch wenn manches pausiert, gibt es doch (mindestens) drei Orte, an denen gerade viel passiert: Reichliche bildungspolitische Meldungen bei news4teachers, dann etwas (für einen LerntherapieRUNDBRIEF) Außergewöhnliches von einem (für Lerntherapie) außergewöhnlichem Ort: Eine Oper im rundBRIEF?!?!.
Unsere neuen Räume nehmen Gestalt an. 
Auch dieses Mal was zum Schmunzeln.

Herzliche Grüße 
JOCHEN KLEIN
 
 
 


Das Aktuellste

Das Thema ‚Bildungspolitik der AfD‘ hat kurzfristig an Bedeutung gewonnen: Meine Antwort auf eine Kollegin, die meinen „politischen“ Beitrag im JUNI als nicht passend empfand, habe ich aus aktuellem Anlass ergänzt: Ein Artikel in der ZEIT wurde vertieft bei news4teachers – es geht dabei darum, wie schon jetzt die angekündigten Maßnahmen im Bereich Bildung Einfluss haben auf Schüler*innen und Lehrer*innen. Und ganz frisch dazu gekommen ist ein sehr guter Kommentar zur wichtigen Bedeutung der Schulpflicht – höchst empfehlenswert Drei Nachträge
 
Arbeitsangebote und mehr für Lerntherapeut*innen 
Ausschreibungen werden gerne an dieser Stelle kostenlos veröffentlicht. Der KREISEL übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte. Eine Leistung des KREISELnetzwerks.
Alle Ausschreibungen sind hier zu finden ...
In den vergangenen Wochen wurden folgende Angebote eingestellt:
Mitten aus dem KREISEL 
Im KREISEL gibt es ständig neue Entwicklungen ... neue Themen ... neue Referent*innen ... Hier sind sie zu finden!
1 Die neuen Unterrichtsräume in Ahrensburg nehmen Gestalt an! 
In den vergangenen Wochen wurden 
+ Drei Wände abgebaut und sechs Räume gestrichen
+ der Unterrichtsraum geschaffen und mit Tischen, Stühlen und erforderlicher Unterrichtstechnik gefüllt
+ ein Aufenthaltsraum gestaltet
+ zwei Büroräume und eine Kaffeeküche eingerichtet

Und am 12. August hat der Umzug stattgefunden! Alles ist heil angekommen und wird in diesen Tagen an seinen richtigen Platz gebracht, ausgepackt und eingeräumt.

Am Wochenende 29. & 30. August findet das erste Präsenz-Seminar statt!

Hier halten wir Euch auf dem Laufenden
2 Nächster Start GRUNDLAGEN 110 von Freitag - Sonntag, 2. bis 4. Oktober 2026
Im Herbst startet der nächste Lehrgang Integrative Lerntherapie & Lernförderung mit Modul 1, den GRUNDLAGEN.
In diesem zentralen Modul erlangen Sie das wesentliche Handwerkszeug für Diagnostik, Förderung und Beratung: das Fundament der praktischen lerntherapeutischen Tätigkeit. Untermauert wird dieses Praxiswissen durch medizinisch-psychologisches Hintergrundwissen und angewandte Diagnostik. Diese enge Verknüpfung von theoretischem Wissen und praxisbezogenen Kenntnissen zeichnet unseren Unterricht aus. Damit können Sie im Verlauf von Modul 1 mit der praktischen Tätigkeit beginnen.
Wie immer starten wir Start in Präsenz in HAMBURG, danach eine Mischung aus viel LIVE-Online und zwei weiteren Präsenzblöcken im Laufe des Grundlagenmoduls.
Beschreibung Modul GRUNDLAGEN
Hier der Terminplan

Es werden wieder ca. 20 Teilnehmerplätze zur Verfügung stehen.
HINWEIS: Bei Anmeldung bis vier Wochen vor dem Starttermin ist der Preis um 300€ vermindert. 

Infoveranstaltung für den Start im Oktober mit MARIEKE KLEIN, Leiterin der Ausbildung
Donnerstag, 3. September
Donnerstag, 24. September
Jeweils 19.00 bis 20.30 Uhr

Anmeldung zur Info-Veranstaltung 
Sie können sich auch zur Einzelberatung an die Leiterin der Weiterbildung MARIEKE KLEIN wenden E-Mail
3 Modul 2 und 3 führen zu Titeln von KREISEL, BVL und FiL
Die Module dieses Jahres haben soeben begonnen! Komplette neue Starts der Module 2 und 3 wird es im Jahr 2027 geben!
Die beiden Module führen nach den GRUNDLAGEN zum KREISELzertifikat Lerntherapie & Lernförderung. Und wer mag, kann zusätzlich BVL- und FiL-Titel erlangen.

Hier schon einmal die inhaltlichen Ausschreibungen:
Modul 2 Dyskalkulie
Modul 3 Professionalisierung
4 Referent*innen-Qualifikation des KREISEL
Die Referent*innen-Qualifikation des KREISEL umfasst 10 Tage und startet am Samstag, 21. November dieses Jahres, natürlich in Präsenz in AHRENSBURG!

Die Vermittlung von Wissen an Erwachsene erfordert verschiedene Kompetenzen: Fachlich fundierte Kenntnisse sind Voraussetzung, mehrjährige praktische Erfahrungen sind nützlich, doch zu einer guten Didaktik gehört mehr: Welche Inhalte werden wie präsentiert? Was sind die Lernziele für die Teilnehmer*innen? Welche Botschaft soll ankommen, welche Fertigkeiten und Fähigkeiten sollen erworben und trainiert werden? Wie können die Kompetenzen der Adressat*innen einbezogen und aktiviert werden? Wie gestalte ich ansprechende Plakate und Präsentationen (auch ONLINE)? Wie bereite ich Stimme und Körper auf einen Vortrag oder einen ganzen Unterrichtstag vor? Welche Tricks und kleinen Helfer gibt es, die einer Gruppe das gemeinsame Arbeiten erleichtern? Wie bewältige ich schwierige Situationen?

Die Fortbildung richtet sich an Kolleg*innen aus dem (lern-)therapeutischen Spektrum und gerne auch andere – gute Referent*innen werden auch außerhalb der Lerntherapie in vielen Arbeitsbereichen gesucht!

Die gesamte Ausschreibung
Unverbindliche Einträge in die Warteliste: sind ab sofort möglich, es reicht erstmal eine Mail an das KREISEL-Büro
Lerntherapie IN Schule & Inklusion 
Seit mehr als 20 Jahren setzt sich der KREISEL für Lerntherapie IN Schule ein: Projekte in Hamburg, Celle, Bersenbrück/Osnabrück. Mitarbeit bei alphaPROF, Vorträge bei BVL, FiL …
Das Thema ist inzwischen an vielen Orten angekommen, die Rubrik im rundBRIEF bleibt also bestehen und wird gefüllt durch Berichterstattung über vielfältige Erfahrungen. Weitere Informationen finden Sie hier.
1 Drei Nachträge zum JULIrundBRIEF – ‚AfD greift Schulpflicht an‘

+ Nachtrag EINS
Im JUNIrundBRIEF hatte ich einige Informationen und Gedanken zu ‚AfD greift Schulpflicht an‘ aufgeschrieben: „‘Bildungspflicht statt Schulzwang‘. Eltern sollen künftig selbst entscheiden können, ob ihre Kinder eine Schule besuchen oder zu Hause unterrichtet werden.“
Eine Kollegin schrieb dazu: „Ich will keine politischen Diskussionen hier in so einem Kreis  haben“. 
Leider bestellte sie zugleich den rundBRIEF ab, schade.

Ich bekräftige demgegenüber
Grundsätzlich ist es einfach so, dass unsere Lerntherapie-Arbeit immer in einem politischen Rahmen stattfindet, von allen bildungs- und sozialpolitischen Maßnahmen sind „unsere“ Klient*innen, ihr Umfeld (Schule/Ganztag, Eltern) und wir selber unmittelbar betroffen. 
Wie Schule sich entwickelt bzw. genauer: Wie Schule durch politische/behördliche Rahmenbedingungen mitgestaltet wird, hat unmittelbar Einfluss auf unsere Arbeit, Beispiele: Nachteilsausgleich, Fördermaßnahmen, Versetzungsordnungen, oder auch, ob Lerntherapie IN Schulen etabliert wird. 
Viele außerschulische Kräfte unterstützen das staatliche Bildungssystem: Jugendbehörden, Verbände, Vereine, Stiftungen, Volkshochschulen u. v. a. Und auch Lerntherapeut*innen beteiligen sich mit ihrer besonderen Qualifikation daran, (warum auch immer) beeinträchtigten Lernkarrieren zu einer besseren Zukunft zu verhelfen. 
Dafür ist ein kritischer Blick auf alle schul-, bildungs- und jugendpolitischen Maßnahmen enorm wichtig!

Dabei fühlen wir uns in unseren Lerntherapie-Kreisen denjenigen Schüler*innen und Jugendlichen verpflichtet, die einen schwierigen Lernweg beschreiten: Bildung für alle zu ermöglichen, ist eine gesamtstaatliche Aufgabe und einzig staatliche Institutionen und weitere „Unterstützer“ können und müssen die Herausforderung lösen. Daher beziehe ich in dieser Rubrik des KREISELrundBRIEFs immer wieder Position gegenüber schul- und jugendpolitischen Maßnahmen und eben auch Parteiprogrammen, das Ganze konstruktiv und kritisch.

Ich wage sehr zu bezweifeln, dass die Freigabe an Eltern, ‚ob ihre Kinder eine Schule besuchen oder zu Hause unterrichtet werden‘, eine neue Chancengerechtigkeit herstellt. Da sind die ‚reichen und die sozial schlechter gestellten‘ Eltern, die ‚weniger und die besser gebildeten‘ Elternhäuser. Die Herkunft entscheidet in viel zu hohem Maße und das würde sich mit Sicherheit nicht ändern, wenn Eltern selber entscheiden und unterrichten! Ein solcher Bruch mit der verpflichtenden Staatsschule hin zu individueller Entscheidung wäre kein Fortschritt, sondern würde sämtliche bisherigen und weiterhin anstehenden Maßnahmen zur Verbesserung von Bildung und Erhöhung des Bildungsniveaus konterkarieren. 
Die Folgen einer Freigabe sind unabsehbar: Wer unterrichtet dann (wirklich Eltern?), mit welcher Qualifikation und unter welcher „Aufsicht“? Wer organisiert das alles, wie soll das finanziert werden? Was wird aus der Inklusion, was aus der Integration von Kindern mit anderem kulturellen Hintergrund? Was bedeutet das für „schwächere“ Schüler*innen mit Legasthenie, Dyskalkulie, ADHS – und wie gelingt ein „Einfädeln“ in die weiterhin existierenden staatlichen und beruflichen Institutionen oder auch in die Berufsausbildung? 

Fragen über Fragen gegenüber einer plakativen „Wahlfreiheit“! Dazu im Folgenden zwei bedeutende Beiträge.


+ Nachtrag ZWEI

Die Ankündigungen von Maßnahmen wirken bereits: In der ZEIT vom  6. August Nr. 34, S. 29, steht ein Artikel über eine Schule in Salzwedel, in der sich Lehrer*innen und Schüler*innen besorgt Gedanken machen, was die von der AfD gemachten Ankündigungen für sie alle bedeuten.
„Was wird dann aus uns?“ fragen sich Schüler*innen mit Legasthenie, Dyskalkulie, ADHS u. a., was wird aus den Jugendlichen mit Migrationshintergrund? Und die Lehrkräfte spüren bereits Druck aus der Elternschaft und von einzelnen Schülern.
news4teachers hat am 8. August das Thema aufgegriffen und berichtet über die von der ZEIT berichtete Schule und weitere: HIER


+ Nachtrag DREI 
Die wichtigsten Aussagen von UDO BECKMANN, Grund- und Hauptschullehrer in einem Kommentar bei news4teachers am 28. Juli: „Die Schulpflicht ist weit mehr als eine gesetzliche Verpflichtung. Sie ist ein Versprechen unserer Gesellschaft an jedes Kind: Unabhängig von Herkunft, Einkommen, Religion oder den Lebensumständen der Familie erhält jedes Kind Zugang zu Bildung, zu Gemeinschaft und zu der Chance, den eigenen Lebensweg selbst zu gestalten …

Gerade diejenigen, die heute eine Lockerung der Schulpflicht fordern, übersehen häufig die Lebenswirklichkeit vieler Kinder. Nicht jedes Elternhaus kann Bildung gleichermaßen unterstützen. Manche Familien leisten Außergewöhnliches, andere sind mit ihrer Situation überfordert. Kinder dürfen jedoch niemals von den Möglichkeiten oder Grenzen ihres Elternhauses abhängig sein, wenn es um ihr Recht auf Bildung geht. Deshalb übernimmt der Staat Verantwortung – nicht anstelle der Eltern, sondern gemeinsam mit ihnen ...

Aus meiner Sicht wird in dieser Debatte noch ein weiterer wichtiger Aspekt unterschätzt. Die Schulpflicht schützt Kinder auch davor, ausschließlich in einem einzigen Weltbild aufzuwachsen. Öffentliche Schulen bringen junge Menschen mit unterschiedlichen Menschen, Kulturen, Religionen, Meinungen und Lebensentwürfen zusammen.“

Schulpflicht „schützt das Recht jedes Kindes auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Sie stärkt den sozialen Zusammenhalt und schafft Räume, in denen demokratische Werte nicht nur vermittelt, sondern erlebt werden.
Wenn wir Bildungsgerechtigkeit ernst meinen, sollten wir nicht darüber diskutieren, wie wir die Schulpflicht abschaffen oder aufweichen können. Wir sollten darüber sprechen, wie wir unsere Schulen so stärken, dass sie ihrem Auftrag für jedes einzelne Kind gerecht werden.
Die Schulpflicht ist kein Relikt vergangener Zeiten. Sie ist Ausdruck einer demokratischen Gesellschaft, die keinem Kind den Zugang zu Bildung überlässt, sondern ihn garantiert.“ 
Der ganze Beitrag

Vielen Dank für diese weitblickende Stellungnahme!

2 Annas Weg zum Lesen und Schreiben
Berichte über Lerntherapie IN Schule häufen sich, hier ein sehr interessanter, der (schon im Februar) in der GEW-Zeitung von Nordrhein-Westfalen veröffentlicht wurde.

Das Fazit nach einer Darstellung der Möglichkeiten von Lerntherapie IN Schule und der Begrenzungen: „Anna hat ihren Weg zum Lesen und Schreiben gefunden – und zeigt uns allen, wie wichtig ein unterstützendes Umfeld ist. Aber: Während das Schulsystem in NRW bereits wichtige Ansätze bietet, reichen diese häufig nicht aus, um allen Schüler*innen mit LRS eine optimale Förderung zu gewährleisten. Mehr Investitionen in Personal und Fortbildungen sowie die Einbindung von Lerntherapeut*innen wären notwendig, um das System nachhaltig zu stärken und Kindern wie Anna langfristig zu helfen.“
Und dabei ist ausdrücklich von Lerntherapie die Rede!
Der ganze Beitrag

Aktuelles aus dem KREISELnetzwerk und von Netzwerkpartnern 
BVL, FiL, Bundesverband Alphabetisierung, Mitglieder aus dem KREISELnetzwerk: Wichtiges & Neues von KREISELnetzwerkPARTNERN soll bekannt gemacht werden!

1 Fachverband für integrative Lerntherapie e.V.

Lernen und Lernstörungen Heft 3, Jahrgang 15, 2026
+ EDELTRAUD HAMMES-SCHMITZ, ANDRÉ SCHMITZ, MAIKE HÜLSMANN, TOBIAS HAGEN: „Partizipation durch interdisziplinäre Vernetzung: Schule und integrative Lerntherapie im Rahmen des GRID-Modells“, S. 113 bis 119

Dass inklusive Bildung eine systematische Vernetzung von Schule und integrativer Lerntherapie benötigt ist eine Prämisse, die in KREISELrundBRIEF immer wieder vertreten wird. Für eine gute Zusammenführung von unterschiedlichen Professionen präsentieren die Autor*innen das GRID-Modell, eine Gesamtübergreifende Richtugnsweisende Individuelle Diagnostik. Dabei werden „Unterschiede zwische schuischen, therapeutischen oder familiären Perspektiven … als diagnostisch relevante Hinweise auf situationsbedingte Unterschiede im Lernen und Verhalten“. Damit stellt das GRID-Modell ein „tranparentes und struktureirtes Organisationsmodell für interdisziplinäre Kooperation und Vernetzung“ dar.
Dieser theroretische Anpruch wird im Beitrag anhand einer Fördergeschichte praktisch dargestellt.

Im Fazit wird hervorgehoben, dass durch die enge Verzahnung mehrerer Maßnahmen „nachhaltige Transfereffekte erzielt werden“. Die Komplexität einer kognitiven und sozial-emotionalen Lernsituation wird erfasst, Verantwortung wird geteilt zwischen Lehrkraft  und Lerntherapeut*in. 
Ein wichtiger Punkt: „Politische Anschlussfähigkeit: Das Modell bietet Ansatzpunkte, um bildungspolitischenForderuungen nach Inkusion in konkrete schulische Handlungsstrategien umzusetzen“. 

Hier weitere ausführliche Informationen zum FiL und zur Mitgliedschaft.


2 Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.

Aus dem Newsletter August 2026
+ Nachteilsausgleich und Notenschutz im NSchG aufgenommen
Der niedersächsische Landtag hat im Juni dieses Jahres eine Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG) beschlossen. Damit wurde mit § 58 a, der mit dem Schuljahr 2026/2027 in Kraft tritt, erstmalig eine Regelung zum Nachteilsausgleich und Notenschutz (bei Rechenstörung bis Klasse 4) im NSchG aufgenommen.
Zu den damit verbundenen Neuregelungen berichtet unser Landesverband Niedersachsen in der nächsten Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift LEDY, die Ende September 2026 erscheint. 

+ Zwanzigeins vs. einundzwanzig: Rechenschwache Kinder profitieren von einer stellenwertgerechten Zahlensprechweise.
Eine Studie von VIVIEN HARTWIG, ANNA KUHL, MICHAE VON ASTER und PETER MORFELD
Im Deutschen werden zweistellige Zahlen wie beispielsweise 21 nicht in der Reihenfolge ihrer geschriebenen Ziffern ausgesprochen. Statt „zwanzigeins“ heißt es „einundzwanzig“. Diese verdrehte Sprechweise kann das Erlernen eines sicheren Zahlenverständnisses erschweren, insbesondere bei Kindern mit Rechenschwierigkeiten. Die vorliegende Studie untersucht demnach, ob eine Sprechweise, die der Reihenfolge der Ziffern entspricht („zwanzigeins“), Kindern mit Rechenschwierigkeiten das schnelle und korrekte Schreiben von Zahlen erleichtert.

An der Studie nahmen 40 Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren mit Rechenschwierigkeiten teil. Über eine App hörten Sie zweistellige Zahlen und mussten diese möglichst schnell und richtig eingeben. Dabei wurden die Zahlen sowohl in der üblichen deutschen Sprechweise („einundzwanzig“) als auch in der stellenwertgerechten Sprechweise („zwanzigeins“) von der App vorgelesen. Anschließend verglichen die Forschenden die Bearbeitungszeit und die Anzahl der Fehler zwischen beiden Varianten.

Die Ergebnisse zeigen deutliche Vorteile der stellenwertgerechten Zahlensprechweise: Die Kinder benötigten im Durchschnitt mindestens 10 % weniger Zeit für die Eingabe der Zahlen und machten durchschnittlich 68 % weniger Fehler. Gleichzeitig stieg die Zahl der vollständig fehlerfreien Durchgänge (jeweils 10 vorgelesene Zahlen) um 65 %. Die Autoren empfehlen daher, die Besonderheiten der deutschen Zahlwörter im Mathematikunterricht und in der Lerntherapie stärker zu thematisieren und die stellenwertgerechte Sprechweise als unterstützende Möglichkeit einzubeziehen. 
Hier geht’s zur Studie

Man darf gespannt sein, ob und wie diese Erkenntnisse in den Mathematikunterricht einfließen. Und Lerntherapeut*innen werden überlegen müssen, wie sie diese doch sehr eindeutigen Ergebnisse in ihre Arbeit integrieren: Kann das ohne Absprache mit der Schule gehen?

Hier weitere ausführliche Informationen zum BVL und zur Mitgliedschaft.
3 Umfrage zu Nachteilsausgleich bei Lernstörungen
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Mit Rückenwind! – Erfahrungen mit dem Nachteilsausgleich. Eine Umfrage zu Wohlbefinden und Förderung bei LRS und Dyskalkulie" bittet das Institut für Psychologie der Universität Hildesheim um Unterstützung bei der Verbreitung der aktuellen Umfrage für Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 20 Jahren sowie deren Bezugspersonen.
 
„Worum geht es?
Mit dem Projekt möchten wir untersuchen, wie die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Schwierigkeiten im Lesen, Rechnen und Schreiben in Schule und Alltag umgesetzt wird und wie sich der Nachteilsausgleich auf das Wohlbefinden und Selbstkonzept der betroffenen Kinder und Jugendlichen auswirkt.
 
Der Nachteilsausgleich soll die Schule, ähnlich wie der Rückenwind das Fahrradfahren, erleichtern. Aber leider zeigt sich hier in der Realität ein sehr gemischtes Bild: Während er für Kinder und Jugendliche mit einer Lese-Rechtschreibstörung in Deutschland grundsätzlich gesetzlich vorgesehen ist, ist die Umsetzung nicht einheitlich und die konkrete Förderung einzelfallabhängig. Bei Dyskalkulie bestehen darüber hinaus noch größere rechtliche Unklarheiten und Unterstützung ist kaum vorhanden.
Vor diesem Hintergrund möchten wir verstehen, welche Unterstützung Kinder und Jugendliche mit Schwierigkeiten im Lesen, Rechnen und Schreiben an Schulen und im Alltag in Deutschland tatsächlich bekommen und welche Formen der Förderung als hilfreich erlebt werden. Zusätzlich soll erfasst werden, welche Belastungen und Unterstützungswünsche die Bezugspersonen erleben. Mit dem Ziel herauszufinden, welche Unterstützung am hilfreichsten ist und zukünftig mehr berücksichtigt werden sollten – damit der Rückenwind für alle stärker wird.
 
Wer wird gesucht?
Wir suchen Kinder und Jugendliche mit Schwierigkeiten im Lesen, Rechnen oder Schreiben sowie deren Bezugspersonen – unabhängig von Klasse, Schulform, Bundesland, Diagnose und ob bereits ein Nachteilsausgleich gewährt wird.

Wie funktioniert die Teilnahme?
Die Teilnahme erfolgt über eine Online-Umfrage und dauert etwa 30 Minuten. Das Vorlesen der Fragen in der Umfrage ist möglich. Die Teilnahme ist freiwillig und kann jederzeit abgebrochen werden, ohne dass dadurch Nachteile entstehen. 

Der Link zum Fragebogen (für Kinder und Bezugspersonen gibt es jeweils einen eigenen Pfad im Fragebogen).“

Das Thema Nachteilsausgleich wird in den Medien aktuell viel diskutiert, mehrere Länder führen Neuerungen ein – die Studie kann hier sicher viele Praxiserfahrungen zusammentragen!

Erlesenes Gelesenes & Gesehenes (und Gehörtes)
Wer auch immer wo auch immer was gelesen oder gesehen hat, hier kann es stehen … Wir nehmen Empfehlungen gerne an!
Für die zukünftige Weiterentwicklung der Integrativen Lerntherapie sind m. E. die von der Bildungspolitik beschlossenen Initiativen im frühen schulischen bzw. sogar vorschulischen Bereich von großer Bedeutung.
Sprachliche Bildung und Ganztagsbeschulung sind gerade zentrale Stellschrauben in der Bildungspolitik und werden zur Zeit an verschiedenen Stellen diskutiert. Die Voraussetzungen für Lernen in der Schule benötigen unbedingt eine Verbesserung. Inwieweit hier eine frühe Lerntherapie in Spiel kommen kann, wird man beobachten müssen.
1 Bundesweites Kita-Gesetz zur Sprachdiagnostik und -förderung
„Mit einem milliardenschweren Kita-Gesetz will Bundesbildungsministerin Karin Prien diese Ungleichheiten verringern: Verbindliche Sprachtests, gezielte Förderung und bundesweit einheitliche Standards sollen Defizite früher erkennen und abbauen.“
Damit wären zumindest vom Gesetz her wichtige Weichenstellungen vorgenommen, bundesweit statt länderspezifisch. Unsicher ist (wie eigentlich immer), ob die Finanzierung ausreicht und auch, ob qualifiziertes Personal zur Verfügung steht bzw. heranwächst.
Der ganze Text bei news4teachers

Die Kita-Verbände üben heftige Kritik an dem Gesetz
„Künftig müssten Testergebnisse erhoben, Fördermaßnahmen geplant, dokumentiert, mit den Eltern besprochen und an die Grundschulen weitergegeben werden. Das binde genau jene Ressourcen, „die für die eigentliche pädagogische Arbeit am Kind fehlen“. Weitere Kritik wird geübt an den vorgesehenen Dokumentationspflichten und den Datenschutzproblemen. 
News4teachers hat zusammengefasst

Es wird in den nächsten Monaten zu beobachten sein, wie damit umgegangen wird, dass die Anmeldezahlen zu Kitas an vielen Orten zurückgehen: Es besteht die pädagogisch wünschenswerte Chance, den Personalschlüssel zu verbessern und Fortbildungen zur weiteren Professionalisierung durchzuführen! Oder kommt es zu Entlassungen – wo doch gleichzeitig über den Mangel an Erzieher*innen und Lehrkräften geklagt wird.
2 So kann gute frühkindliche sprachliche und mathematische Bildung aussehen und gelingen!
Zwei weitere Beiträge bei news4teachers können vielleicht eine Brücke bauen, wenn der Sprachwissenschaftler HOLGER HOPP über sprachliche Bildung reflektiert und dabei die Bedeutung des Gebrauchs von Sprache und sprachlicher Beziehung von Eltern und pädagogischen Fachkräften herausstellt und wenn Dr. habil. GERHARD FRIEDRICH für die frühkindliche Bildung feststellt, dass „Sprache und Mathematik die grundlegenden Denkwerkzeuge aller weiteren Bildungsprozesse sind“ und dabei den Wert des Handelns und darüber Denkens und Sprechens hervorhebt. 

+ Ein zweiteiliges Interview von news4teachers mit dem Sprachwissenschaftler Prof. HOLGER HOPP.
HOPP beginnt mit mehreren überraschenden Feststellungen: 
„Die meisten Menschen sind mehrsprachig. Einsprachigkeit ist eher eine historische Ausnahme, die politisch mit dem Nationalstaat entstanden ist … Mehrsprachigkeit ist also nichts Ungewöhnliches. Der Mensch ist genetisch und evolutionär dafür ausgestattet, mehrsprachig zu sein. Und das ist auf jeden Fall ein Segen, weil es uns Kommunikation mit viel mehr Menschen in viel mehr Situationen erlaubt, als wenn wir rein einsprachig wären.“
„Woher kommt also die Frage, warum Mehrsprachigkeit ein Fluch sein könnte? Ein Fluch ist sie nur, weil unser Bildungssystem und unsere Gesellschaft darauf ausgerichtet sind, in der Mehrheitssprache (Hervorhebungen JK) zu funktionieren.“
„Uns fällt es häufig schwer anzuerkennen, dass die gewünschte Mehrsprachigkeit in Europa durch die lebensweltliche Mehrsprachigkeit vieler Kinder längst vorhanden ist. Genau das müssen wir zunächst anerkennen. Dann müssen wir überlegen, wie wir die Mehrsprachigkeit aller Schülerinnen und Schüler stärken können.
Stärkung bedeutet dabei auch, die vorhandenen Ressourcen zu nutzen. Wie können wir die herkunftssprachlichen Kenntnisse und die Sprachlernerfahrungen, die Kinder in ihren Familien oder anderen außerschulischen Kontexten gesammelt haben, gewinnbringend einbeziehen?“

Es folgen viele Beispiele, wie mehrsprachige Bildung aussehen kann: „Gute sprachliche Bildung heißt, miteinander zu sprechen, über Inhalte zu sprechen, die die Beteiligten wirklich interessieren. Das kann ein Buch sein, der Alltag oder ein Thema aus dem Fachunterricht.“
„Gute sprachliche Bildung beruht auf drei zentralen Elementen: ausreichend sprachlichem Input, guter Interaktion und dem, was man vielleicht mit dem Begriff Engagement zusammenfassen kann – also Wertschätzung und Beziehungsarbeit.“

Sehr überraschend auch die Erkenntnisse gegenüber „Elternarbeit“: Es muss nicht „in mehrsprachigen Familien auch zu Hause Deutsch gesprochen werden … Aus der Forschung wissen wir, dass das nichts bringt. Wenn sich Eltern im Deutschen nicht sicher oder wohlfühlen, sollten sie zu Hause die Sprache sprechen, in der sie sich sicher fühlen – zum Beispiel ihre Herkunftssprache. Elternarbeit bedeutet nämlich, Sprache insgesamt im Alltag der Kinder zu stärken.“ 
„Die Vorstellung, die Entwicklung der Schulsprache Deutsch lasse sich nur fördern, wenn Kinder ausschließlich Deutsch hören, stimmt also nicht. Viele sprachliche Fähigkeiten – insbesondere Vorläuferfähigkeiten für das Lesen und Schreiben – entwickeln sich auch sprachübergreifend.“

HOPP plädiert ergänzend zu Tests für den Einbezug der der pädagogischen Fachkräfte in den Kitas beziehungsweise der Grundschullehrkräfte. „Das funktioniert insgesamt sehr gut. Die Fachkräfte verfügen über viel Erfahrung und können meist gut einschätzen, welche Kinder Förderbedarf haben und welche nicht.“

Kritisch erlebt er den Übergang von Kitas in die Schule: „Dabei gehen häufig Zeit und Informationen verloren.“
Das gesamte Interview

Anmerkung Jochen Klein: Zu dem Thema Übergang liegen seit Jahren reichlich Erfahrungen vor. In Niedersachsen wurde von 2007 bis Mitte 2013 im Rahmen des Vorhabens „Das letzte Kindergartenjahr als Brückenjahr zur Grundschule“ in über 570 Modellprojekten erprobt. Der KREISEL war an diesem Projekt „Brückenjahr“ beteiligt.
Hier der dazugehörige Abschlussbericht

+ Warum frühe Bildung weniger Wow-Effekte braucht – dafür mehr Sprache sowie mathematisches Denken
GERHARD FRIEDRICH fragt angesichts verbreiteter ‚spektakulärer Experimente, aufwendig inszenierter Aktionstage und kreativer Mitmachangebote‘ schon in der frühkindlichen Bildung: „fördern sie tatsächlich jene Fähigkeiten, auf denen späteres Lernen aufbaut?“ 
Seine Antwort: „Das Fundament früher Bildung entsteht stattdessen dort, wo Kinder Begriffe aufbauen, miteinander ins Gespräch kommen, Zusammenhänge entdecken und verlässliche Denkwerkzeuge erwerben. Das geschieht im Normalen und Gewöhnlichen, nicht im Spektakulären. Faszination kann ein wertvoller Ausgangspunkt sein, doch eine echte Bildungswirkung entsteht erst dann, wenn Kinder ihre Beobachtungen sprachlich ausdrücken, ordnen, vergleichen und in ihre bisherigen Erfahrungen einbetten.
Sprache und mathematisches Denken eröffnen Kindern den Zugang zu Naturwissenschaften, Technik und vielen weiteren Bildungsbereichen. Partizipation beginnt dort, wo Kinder Gedanken ausdrücken, Regeln aushandeln und gemeinsam Entscheidungen treffen. Musik lebt von Mustern, Rhythmen und Strukturen, die Informatik baut unmittelbar auf mathematischem Denken auf.
Sprache und Mathematik stehen deshalb nicht einfach gleichrangig neben den anderen Bildungsbereichen. Sie eröffnen Kindern überhaupt erst den Zugang zu ihnen und damit zur gesellschaftlichen Teilhabe. Wer Kindern Sprache und Mathematik erschließt, vermittelt weit mehr als zwei Bildungsbereiche. Es befähigt sie, ihre Welt zu strukturieren und neue Erfahrungen dauerhaft mit vorhandenem Wissen zu verknüpfen.
Darin liegt der wahre Gehalt früher Bildung.“
Der ganze Beitrag bei news4teachers
3 Vorbildlich: Wie ein Bildungsprojekt benachteiligten Kindern neue Chancen schenkt
Ein außergewöhnliches Projekt, begonnen in Duisburg, weitet sich in verschiedenen Städten aus. News4teachers berichtet darüber.
Der Verein „Tausche Bildung für Wohnen“ organisiert seit 2014 diesen Tausch: „‘Wir richten uns an junge Menschen, die sich im Tausch für ein mietfreies WG-Zimmer, monatliches Taschengeld und eine intensive Qualifizierung als Bildungspat*innen für Kinder in strukturell benachteiligten Stadtteilen engagieren‘, so heißt es auf der Homepage.“
Warum alle profitieren – Kinder, Jugendliche und die Pat*innen: „Es geht in kleinen Gruppen ans Lernen, an die Hausaufgaben – zusammen mit den geschulten Patinnen und Paten. Sie begleiten und betreuen die Kinder ein Jahr lang eng und können währenddessen mietfrei in einer WG wohnen. Die meisten kommen aus anderen Städten und stehen oft nach ihrem Schulabschluss vor einer beruflichen Orientierung.“
Es lohnt sich, den Bericht über dieses engagierte Projekt zu lesen!
4 Eine Oper im rundBRIEF?!?!
In der Mediathek von 3sat gibt es eine Aufzeichnung aus der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Die Mozart-Oper „Die Entführung aus dem Serail neu gedacht“: Mit dem Komödianten BÜLENT CEYLAN und einem aktuellem Blick auf kulturelle Vielfalt. 
In einer nachdenklich machenden Szene reflektiert BÜLENT CEYLAN mit einer Sprachspielerei zum Thema „Der einzelne Buchstabe kann schon den Unterschied machen zwischen Hass und Liebe. Und wenn Ihr es nicht glaubt – ich zeig's euch.“

Eine Spielerei mit jeweils einem veränderten Buchstaben hat in der Tat große Wirkung, im Folgenden eine Transkription (JK): „Es gibt Leute, die HASSEN andere RASSEN, die haben im Schrank nicht alle TASSEN. Denen würde  ich am liebsten eine verPASSEN, damit sie sich verP*****. Ja, die Faschos und Fanatiker sollen ruhig WISSEN, niemand wird euch verMISSEN, wir haben genug von den MIESEN und FIESEN Riesenars*********. Nehmt euch lieber ein Beispiel an Menschen wie DIESEN ((zeigt ins Publikum, JK)), auch wenn die, wenn ich rede, ab und zu NIESEN. Aber im Vergleich zu Euch NIETEN haben die hier in der Berliner Staatsoper auch was zu BIETEN, wenn sie sich vor Lachen BIEGEN  oder in den Armen LIEGEN. 
Aber das geht nur, wenn wir alle nicht hassen, sondern LIEBEN.“ 
Hier der Link

Wer den Text im Originalvortrag hören möchte: kurz vor dem Ende, ab ca. Minute 2:34:30 h.
Für Musikliebhaber empfehle ich die ganze Oper!

Zum Schmunzeln & Kopfschütteln und für AHA-Effekte 
Der Erwerb der Schriftsprache und von mathematischen Fähigkeiten kann Lernenden leicht oder schwer gemacht werden. Unsere Umwelt, besonders zum Beispiel Werbung, bietet manches, das den Kenner zum Schmunzeln bringt – und die Lerntherapeutin zur Verzweiflung. Lasst mir gerne Beispiele zukommen, um zu lachen, zum Haare-Raufen und daraus zu lernen.
Die Werbe-Sprache ist in ihrer Kreativität immer wieder verblüffend!



Dies finde ich allerdings voll daneben: „Frischtastisch“ für eine neue Apfelsorte, Franztastisch" für die berühmten Hamburger Franzbrötchen (die gleiche Werbefirma?).

Und weil es so nett ist, noch was ohne Worte für die Sommerpause:
Und noch die Auflösung vom letzten Mal: IDEA und TIME

KREISELveranstaltungen Lernförderung & Lerntherapie 
Starttermine & Infoveranstaltungen & Einzelberatung; Zertifizierungen & Zuschüsse 


1 Lehrgänge, Infoveranstaltungen, Beratung und Abschlüsse
Weiterbildung Lerntherapie & Lernförderung
Alle drei Module – GRUNDLAGEN, DYSKALKULIE, PROFESSIONALISIERUNG – finden in einem Mix aus PRÄSENZ- und LIVE-Online-Unterricht statt: Wir beginnen mit einem verlängerten Wochenende in PRÄSENZ in Hamburg und treffen uns dann LIVE-Online wieder. Etwa in der Mitte eines Moduls findet ein weiterer PRÄSENZBLOCK statt, ebenso am Ende für die Abschlusspräsentationen. Dazwischen lernen Sie in aktiven LIVE-Online-Formaten, in Intervisionsgruppen sowie im Selbststudium. Zusätzlich gibt es regelmäßig abendliche Web-Treffen zum Austausch mit der Lehrgangsleitung.

FÜR NEUE TEILNEHMER*INNEN
Start MODUL 1 GRUNDLAGEN: Abschluss nach ca. 1½ Jahren: KREISELurkunde und Dyslexietherapeut*in nach BVL möglich
Ausführliche Beschreibung GRUNDLAGEN
Nächste Starttermine
GRUND-110: 2. bis 4. Oktober 2026.
 Terminplan
GRUND-111: 12. und 13. März 2027. Terminplan
Hier gehts zur Anmeldung
Infoveranstaltung mit MARIEKE KLEIN, Leiterin der Ausbildung
Donnerstag, 3. September
Donnerstag, 24. September
Montag, 26. Oktober
Montag, 23. November
jeweils 19.00 bis 20.30 Uhr
Anmeldung zur Info-Veranstaltung

Sie können sich auch zur Einzelberatung an die Leiterin der Weiterbildung MARIEKE KLEIN wenden E-Mail
+ Modul 2 DYSKALKULIE 
Nächster Start: Frühsommer 2027
Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. 

+ Modul 3 PROFESSIONALISIERUNG
Nächster Start: Frühsommer 2027
Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Einzelberatungen zu den Lehrgängen
Neue Interessent*innen sowie frühere Teilnehmer*innen, die ihre bisherige Fortbildung fortsetzen möchten, vereinbaren bitte gerne einen Termin für ein Telefonat oder persönliches Gespräch mit MARIEKE KLEIN unter Tel. 040 - 38 61 23 71 oder Kontakt über E-Mail.
Titel und Externe Zertifizierungen
Die Große Lerntherapie-Ausbildung (Modul 1 bis 4, bzw. NEU Module 1 bis 3) sowie die Weiterbildungen Schwerpunkte Dyskalkulie bzw. Dyslexie sind zertifiziert vom FiL (Fachverband für integrative Lerntherapie) und vom BVL (Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie).

Hier geht es zu ausführlichen Informationen zu den Fremdzertifizierungen.
2 Veranstaltungen in Präsenz & Webinare: Seminare & Supervisionen
Unsere Unterrichtszeiten 
LIVE-Online: 9.00 bis 12.15 Uhr und 13.15 bis 16.30 Uhr
PRÄSENZ Freitag/Samstag: 9.30 bis 17.30 Uhr, mit 90 Minuten Mittagspause
PRÄSENZ Sonntag: 9.00 Uhr bis 16.15 Uhr, mit 45 Minuten Mittagspause

Hier die nächsten Veranstaltungen auf einen Blick:
 Hinweis: Wenn aktuell keine Plätze verfügbar sind, ist eine Anmeldung auf der Warteliste möglich.
1 Öffentliche Zuschüsse
Der Weiterbildungsbonus PLUS für Hamburg: Für Menschen die in Hamburg leben oder arbeiten.

Für Öffentlichen Zuschüsse in den anderen Bundesländern empfehlen wir die Recherche im Netz, z.B.
hier.
Nach unseren Erfahrungen sind die Fördermaßnahmen aktuell zurückgegangen bzw. an sehr individuelle Voraussetzungen gebunden.


2 Weiterbildungsstipendium
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergibt an junge Fachkräfte ein dreijähriges Weiterbildungsbudget.
Mit einem Weiterbildungsstipendium können Fachkräfte bis zu drei Jahre Zuschüsse zu den Kosten fachlicher oder fachübergreifender Weiterbildungen erhalten.
Hier gehts zum BMBF


3 Weiterbildungskosten steuerlich absetzen
Kosten für eine Fort- oder Weiterbildung können steuerlich als Werbungskosten abgesetzt werden! Lehrgangsgebühren, Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung (hier eine Tagespauschale). Arbeitsmittel wie Fachbücher oder Lernprogramme können ebenso abgesetzt werden wie die jetzt so genannte Tagespauschale (früher: Homeoffice-Pauschale).
Hier eine sehr informative Seite mit vielen Details

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