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FORTBILDUNGEN HAMBURG & LIVE-ONLINE
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Wer den kostenlosen rundBRIEF monatlich bekommen möchte, bitte hier anmelden.Dieser und die rundBRIEFe der letzten 12 Monate sind im Archiv zu finden.Wer kostenlos Mitglied im KREISELnetzwerk werden möchte, ist herzlich willkommen! Nähere Informationen hier.V.i.S.d.P.: Dr. JOCHEN KLEIN, Heinz-Beusen-Stieg 5, 22926 Ahrensburg
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 Das Aktuellste
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Der KREISEL bekommt einen neuen Dreh-Ort!Der KREISEL zieht komplett um nach AHRENSBURG! Für unsere inzwischen bewährte Kombination von Unterricht in PRÄSENZ und LIVE- ONLINE haben wir wieder eigene Unterrichtsräume in zentraler Lage in Ahrensburg. Ab Ende August werden unsere neuen Räume fertig eingerichtet und gestaltet sein. Ausführlich
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Zertifizierungen & Präsentationen Wer seine KREISELausbildung mit allem Drum und Dran abgeschlossen hat, steht hier! Aus Datenschutzgründen schreiben wir nur noch den abgekürzten Vornamen plus Nachnamen.
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Urkunden & Zertifikate F. STÜLPE aus Cremlingen (Nähe Braunschweig) hat das KREISELzertifikat erhalten und damit die Berechtigung, den FiL-Titel zu beantragen. A. LEHMANN aus Hamburg hat das KREISELzertifikat Schwerpunkt Dyslexie erhalten und damit die Berechtigung, den FiL-Titel zu beantragen und den Titel Dyslexietherapeutin nach BVL zu führen. B. FALKE aus Melle (bei Osnabrück) hat das KREISELzertifikat erhalten und damit die Berechtigung, den FiL-Titel zu beantragen und den Titel Dyslexietherapeutin nach BVL zu führen. Hier stellt sie sich und Ihre Arbeit vor. S. VOLKERT aus Ammersbek (bei Hamburg) hat die KREISELurkunde Dyslexie erhalten und damit die Berechtigung, den KREISELlerntherapeutin Dyslexie zu tragen. Herzlichen Glückwunsch!
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2 Abschlusstag Dyskalkulie-ModulAm 28. Juni 2026 fand der Abschluss des aktuellen Dyskalkulie-Moduls statt. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen an diesem Wochenende, die auch die Online-Veranstaltung zu einer besonderen Herausforderung machten, war die Motivation der Teilnehmerinnen während des gesamten Tages ungebrochen: L. BILGER, M. BORNHOLDT, K. FELLER, S. FENDRICH, E. FILP, J. FUHRMANN, N. HEITZMANN, K. HOPPE, S. KRIEG, B. LEITHÄUSER, F. MAUS, D. NADOLSKI, I. RITTERSHOFER, W. SCHULZ, M. SOMMER-SIEVERT, S. STEIDL, A. STRUC, F. STÜLPE, K. TOMASCHEWSKI, A. WENDE. In ihren Intervisionsgruppen arbeiteten alle an einer Fallgeschichte und stellten sowohl im diagnostischen Bereich als auch bei den anschließenden Aufgabenstellungen ihre hohe fachliche Kompetenz unter Beweis. Die Ergebnisse überzeugten durch ausgesprochen differenzierte Überlegungen, einen konsequent ressourcenorientierten Blick auf das Kind sowie praxisnahe und individuell abgestimmte Lösungsansätze. Der Tag war für uns alle vor allem wegen der hohen Temperaturen herausfordernd, umso beeindruckender war es zu sehen, wie konzentriert und kreativ die Gruppen arbeiteten. Dieser gelungene Abschlusstag spiegelte einmal mehr das hohe Engagement und die Professionalität der Teilnehmerinnen wider und bildete einen würdigen Abschluss des aktuellen Dyskalkulie-Moduls. LISA THOMSEN und MELANIE REINLE-BIRR Ein Dankeschön an LISA und MELANIE und alle Teilnehmerinnen, die mit diesem Modul den Titeln von KREISEL, BVL und FiL einen großen Schritt nähergekommen sind!
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Die Bedeutung der Titel und der KREISELtherapeut*innenliste: Eltern, Schulen und Behörden suchen pädagogisch-therapeutische Fachkräfte mit der gesicherten Qualifikation Integrativer Lerntherapie. Absolvent*innen des KREISEL, Titelträger von FiL und BVL sind bei vielen Kolleg*innen in den Schulen und bei Ämtern seit Jahrzehnten bekannt und anerkannt. Ein Hinweis: Alle Absolvent*innen des KREISEL, die die Berechtigung für ein Profil auf der KREISEL-Webseite haben, dürfen das Netzwerk-Logo auf ihrer Webseite oder im Flyer nutzen. Das Logo bitte im Büro anfordern!
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Arbeitsangebote und mehr für Lerntherapeut*innen Ausschreibungen werden gerne an dieser Stelle kostenlos veröffentlicht. Der KREISEL übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte. Eine Leistung des KREISELnetzwerks.
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Alle Ausschreibungen sind hier zu finden ...In den vergangenen Wochen wurden folgende Angebote eingestellt:
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Beispiele aus der lerntherapeutischen Praxis Hier werden gelungene Beispiele aus der Praxis dargestellt. Ideengeber sind: Entweder Ihr sendet uns etwas ein oder wir stellen vor, was wir so ausprobiert oder auch auf Präsentationstagen kennengelernt haben.
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FRANZISKA STÜLPE: Weichenstellende Stunde Dyskalkulie Kilian, 3. Klasse Eine Schlüsselstunde im Verlauf der Lerntherapie war die 29igste Stunde. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt seit zwei Stunden Mengen von Muggelsteinen (bis 100) in Eierkartons gebündelt und die Zahlen in der Stellenwerttabelle festgehalten. Wie in jeder Stunde, gab es auch in dieser Stunde ein Anfangs- und ein Abschlussspiel (Dobble und Das NEINhorn-Kartenspiel) sowie Bewegungseinheiten (Luftballontennis und Trampolinspringen).
Während der „Recheneinheiten“ habe ich Kilian die Aufgabe gestellt, jeweils kleinere Mengen (Einer oder glatte Zehner) zu den fertig gebündelten Zahlen hinzuzufügen und die entstandenen Veränderungen in der Stellenwerttabelle zu notieren, die ich groß an die Tafel gezeichnet hatte. Auch hier bettete ich die Aufgaben in kleine Geschichten ein (Kilian packt für seinen Geburtstag Überraschungspakete für seine Freunde usw. Die ersten Aufgaben habe ich ohne Zehnerübergang gewählt (56 + 10, 56 + 1, 47 + 20, 47 + 2 usw.). Für Zehner ergänzte Kilian sofort gefüllte Eierkartons, für Einer ergänzte er Muggelsteine. Die Veränderungen trug er korrekt in die Stellenwerttabelle ein und stellte sie auf ikonischer Ebene daneben mit Punkten und Strichen dar. Dann fing ich an, Aufgaben mit Zehnerübergängen einzubauen (36 + 7). Kilian ergänzte zu den sechs einzelnen Muggelsteinen sieben weitere, dann trug er in die Stellenwerttabelle drei Zehner und 13 Einer ein und zeichnete das entsprechend Bild. Ich lobte ihn dafür, dass er die Einer richtig zusammengerechnet hatte, und fragte ihn dann, ob ihm noch etwas auffalle. Tatsächlich merkte er nach einigem Überlegen, dass er aus den Muggelsteinen einen weiteren Eierkarton packen konnte. Nachdem er das getan hatte, bat ich ihn noch einmal den Eintrag in die Stellenwerttabelle anzuschauen. Auch hier fiel ihm nun selbständig auf, dass er vier Eierkartons, also vier Zehner, hatte und nur noch drei Einer. Daraufhin fragte ich ihn, wieviel Einer in der Spalte für Einer höchstens stehen dürften. Zunächst nannte er mir impulsiv mehrere Zahlen („Zehn, nein, acht, zwölf. Keine Ahnung.“). Ich bat ihn zu überlegen, was das mit unseren Eierkartons zu tun haben könnte. Da er von allein zu keiner Lösung kam, half ich mit einigen Fragen nach: „Wie viele Muggelsteine passen in einen Eierkarton?“ (Kilian: „zehn“), „Welches ist die höchste Anzahl Muggelsteine, für die du noch keinen Eierkarton brauchst?“ (nach längerem Überlegen: „Neun“), „Was hat das mit unserer Tabelle zu tun?“ (wieder einiges Überlegen, dann: „Da dürfen immer höchstens 9 in einer Spalte stehen. Sonst ist es ja schon ein Zehner, dann muss das in die andere Spalte, weil dann ist ja ein Eierkarton voll!“). In diesem Moment konnte ich an Kilians Gesicht sehen, dass das (trotz aller Vorübungen) eine ganz neue Erkenntnis war für ihn war. In dieser Stunde hat Kilian somit einen entscheidenden Schritt im Verständnis des Stellenwertsystems vollzogen. Vielen Dank an FRANZISKA für die detaillierte Beschreibung!
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Mitten aus dem KREISEL Im KREISEL gibt es ständig neue Entwicklungen ... neue Themen ... neue Referent*innen ... Hier sind sie zu finden!
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1 Der KREISEL hat neue Unterrichtsräume in AhrensburgDer 2024 begonnene Umzug vom HAMBURG nach AHRENSBURG wird abgeschlossen!Bisher war nur die Verwaltung umgezogen und für den Unterricht hatten wir uns noch in HAMBURG-Altona, HAMBURG-Winterhude und für die Referenten-Qualifikation schon einmal probeweise in einem kleinen Theater in AHRENSBURG untergemietet. Doch jetzt haben wir neue, eigene Unterrichtsräume gefunden, die wir gerade umbauen und gestalten: ein großer Raum von 70qm für den Unterricht, Aufenthaltsraum, Büros, alles ist vorhanden bzw. wird bis Ende August hergerichtet. Wir freuen uns, Euch in eigenen Räumen willkommen zu heißen, die zu unserem Institut gehören und die wir so gestalten können, wie es zu unserer Arbeit, unserer Haltung und unseren Weiterbildungen passt – und damit unseren Seminaren wieder ein richtiges KREISELzuhause geben. Wir sind sehr glücklich über diesen Aufbruch!Hier erst einmal ein Aufriss – für den (roten) Unterrichtsraum sind in den vergangenen Tagen drei Wände abgebaut worden. Hier halten wir Euch auf dem Laufenden AHRENSBURG ist… eine gemütliche Kleinstadt in der Metropolregion HAMBURG  … mit einem Schloss inklusive Schlosspark ganz in der Nähe unserer Räume … mit vielfältigen Unterkünften vom nahe gelegenen ‚Hotel am Schloss‘ bis hin zu einem wunderschönen Zeltplatz … gut erreichbar sowohl mit PKW (Abfahrt A1 in der Nähe) als auch mit der Bahn (ab HAMBURG Regionalbahn oder S-Bahn und Bus) Wir freuen uns sehr darauf, Euch demnächst in unseren neuen Räumen in der Großen Straße 11 in Ahrensburg begrüßen zu können!
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2 Nächster Start GRUNDLAGEN 110 von Freitag - Sonntag, 2. bis 4. Oktober 2026Im Herbst startet der nächste Lehrgang Integrative Lerntherapie & Lernförderung mit Modul 1, den GRUNDLAGEN.In diesem zentralen Modul erlangen Sie das wesentliche Handwerkszeug für Diagnostik, Förderung und Beratung: das Fundament der praktischen lerntherapeutischen Tätigkeit. Untermauert wird dieses Praxiswissen durch medizinisch-psychologisches Hintergrundwissen und angewandte Diagnostik. Diese enge Verknüpfung von theoretischem Wissen und praxisbezogenen Kenntnissen zeichnet unseren Unterricht aus. Damit können Sie im Verlauf von Modul 1 mit der praktischen Tätigkeit beginnen. Wie immer starten wir Start in Präsenz in HAMBURG, danach eine Mischung aus viel LIVE-Online und zwei weiteren Präsenzblöcken im Laufe des Grundlagenmoduls. Beschreibung Modul GRUNDLAGENHier der TerminplanEs werden wieder ca. 20 Teilnehmerplätze zur Verfügung stehen. HINWEIS: Bei Anmeldung bis vier Wochen vor dem Starttermin ist der Preis um 300€ vermindert. Infoveranstaltung für den Start im Oktober mit MARIEKE KLEIN, Leiterin der AusbildungDonnerstag, 13. August Donnerstag, 3. September Donnerstag, 24. September Jeweils 19.00 bis 20.30 Uhr Anmeldung zur Info-Veranstaltung Sie können sich auch zur Einzelberatung an die Leiterin der Weiterbildung MARIEKE KLEIN wenden E-Mail
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3 Modul 2 und 3 führen zu Titeln von BVL und FiLKomplette neue Starts der Module 2 und 3 wird es dann im Jahr 2027 geben! Diese Module führen nach den GRUNDLAGEN zum KREISELzertifikat Lerntherapie & Lernförderung. Und wer mag, kann zusätzlich BVL- und FiL-Titel erlangen. Hier schon einmal die Ausschreibungen: Modul 2 DyskalkulieModul 3 Professionalisierung
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4 Rückblick und Ausblick Referent*innen-Qualifikation des KREISEL+ RückblickZum vierten Mal hat seit dem Herbst 2025 die Referent*innen-Qualifikation des KREISEL stattgefunden und am Wochenende 20. & 21. Juni ihren Abschluss gefunden – wie es sich bei diesem Thema gehört, mit Vorträgen der neu geschulten Referentinnen zu einem besonderen Fachtag.Das Programm umfasste vielfältige Fortbildungsthemen, die Teilnehmerinnen reichten ihre Entwürfe ein und stellten ihre Präsentationen zur Diskussion: + ein Lehrgang Lesecoaching von Jugendlichen für jüngere Schüler*innen: ‚Hilfen beim Erlernen des Lesens‘ + ein Seminar für eine Berufsfachschule: ‚Förderung mathematischer Basiskompetenzen‘ + Abende für Eltern im Rahmen der LRS-Therapie: ‚Verstanden werden macht stark‘ + aus einem Seminar für Erzieher*innen; ‚Partizipation in der Kita‘ + aus einer Seminarreihe für Jugendamtsmitarbeiter*innen: ‚Einführung in das systemische Arbeiten in der Jugendhilfe‘ + aus einem Vortrag zum Thema ‚Kinderschutz‘ – ein Ausschnitt: ‚Wahrnehmung und Vorurteile‘ + ein besonderer Workshop: ‚Künstlerische Zugänge zum Phänomen Zeit‘ (Video in Super Slow-Motion). + AusblickDie Referent*innen-Qualifikation des KREISEL umfasst 10 Tage und startet wieder im Spätherbst dieses Jahres! Sie richtet sich an Kolleg*innen aus dem (lern-)therapeutischen Spektrum und gerne auch andere! – gute Referent*innen werden für viele Themenbereiche gesucht! Die Vermittlung von Wissen an Erwachsene erfordert eigene Kompetenzen: Fachlich fundierte Kenntnisse sind Voraussetzung, mehrjährige praktische Erfahrungen sind nützlich, doch zu einer guten Didaktik gehört mehr: Welche Inhalte werden wie präsentiert? Was sind die Lernziele für die Teilnehmer*innen? Welche Botschaft soll ankommen, welche Fertigkeiten und Fähigkeiten sollen erworben und trainiert werden? Wie können die Kompetenzen der Adressat*innen einbezogen und aktiviert werden? Wie gestalte ich ansprechende Plakate und Präsentationen (auch ONLINE)? Wie bereite ich Stimme und Körper auf einen Vortrag oder einen ganzen Unterrichtstag vor? Welche Tricks und kleinen Helfer gibt es, die einer Gruppe das gemeinsame Arbeiten erleichtern? Wie bewältige ich schwierige Situationen? Die gesamte AusschreibungUnverbindliche Einträge in die Warteliste: sind ab sofort möglich, es reicht erstmal eine Mail an das KREISEL-Büro
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Lerntherapie IN Schule & Inklusion Seit mehr als 20 Jahren setzt sich der KREISEL für Lerntherapie IN Schule ein: Projekte in Hamburg, Celle, Bersenbrück/Osnabrück. Mitarbeit bei alphaPROF, Vorträge bei BVL, FiL … Das Thema ist inzwischen an vielen Orten angekommen, die Rubrik im rundBRIEF bleibt also bestehen und wird gefüllt durch Berichterstattung über vielfältige Erfahrungen. Weitere Informationen finden Sie hier.
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1 Nachtrag zur Meldung: „Österreich macht Legasthenie-Trainer*innen zum Teil des Schulsystems“So stand es im JUNIrundBRIEF: „In Österreich geschieht, was KREISEL, FiL, BVL u. a. seit Langem fordern: Das dortige Bildungsministerium sucht … Legasthenie- und Dyskalkulietrainer*innen“. VERONIKA KERSCHBAUMER vom österreichische Lerntherapie-Verband BALDT – Berufsverband Akademischer Legasthenie-Dyskalkulie-TherapeutInnen (Partner des FiL) – hat freundlicherweise eine Stellungnahme zum aktuellen Stand verfasst.„Der Chancenbonus ist ein österreichisches Schulentwicklungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung, das Schulen mit besonders herausfordernden Rahmenbedingungen durch zusätzliches Personal, multiprofessionelle Unterstützung und systematische Schulentwicklungsmaßnahmen stärkt. Im Rahmen des Programms werden Legasthenie- und Dyskalkulietrainer*innen ausdrücklich als eigene Personalkategorien berücksichtigt. Die veröffentlichten Ausschreibungen sind nicht auf Absolventen eines bestimmten Ausbildungsinstituts beschränkt. Gefordert werden eine abgeschlossene Ausbildung als Legasthenie- bzw. Dyskalkulietrainer*in sowie eine fachlich relevante Grundausbildung, beispielsweise in den Bereichen Lehramt, Psychologie oder Logopädie. Der BALDT bietet selbst keine Ausbildung an und verfügt daher weder über ein eigenes Curriculum noch über eigene Absolventen. Als Berufsverband setzt er sich für wissenschaftlich fundierte Qualitätsstandards in der Diagnostik und Förderung bei spezifischen Lernstörungen ein. Dazu gehören eine fachgerechte diagnostische Abklärung durch entsprechend qualifizierte Berufsgruppen, eine evidenzbasierte Förderplanung, die qualitätsgesicherte Durchführung der Förderung sowie eine standardisierte Verlaufsdiagnostik und Dokumentation. Der BALDT hat aus eigener Initiative eine fachliche Stellungnahme an den Bundesminister für Bildung übermittelt und seine Unterstützung bei der qualitätsgesicherten Umsetzung des Chancenbonus angeboten. Unabhängig davon wurde der BALDT vom Österreichischen Zentrum für psychologische Gesundheitsförderung im Schulbereich, das die Bewerbungen abwickelt, zu einem fachlichen Austausch über Qualitätskriterien für die Qualifikation der eingesetzten Fachkräfte eingeladen. Dieser Austausch hat begonnen und wird vom BALDT konstruktiv begleitet.“ Insofern ist das österreichische Chancenbonus-Programm womöglich eine gute Vorlage für Deutschland. Da allerdings Bildung bei uns Ländersache ist, bleibt abzuwarten, ob und wann ein einzelnes/erstes Bundesland womöglich Vergleichbares etabliert. MAIKE HÜLSMANN vom FiL weist übrigens darauf hin, dass es in Berlin die Möglichkeit gibt, Lerntherapeut*innen in Schule einzustellen, allerdings lediglich mit der mit Eingruppierung E9. Alternativ könnten Bund und Länder gemeinsam Integrative Lerntherapie in das Startchancenprogramm übernehmen. Immerhin wird ‚Lerntherapie‘ bei der Vorstellung des Berichts „Bildung in Deutschland 2026“ durch Berlins Bildungssenatorin KATHARINA GÜNTHER-WÜNSCH und die Bundesministerin KARIN PRIEN genannt: Multiprofessionelle Teams seien, besonders in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe unabdingbar, und dazu werden explizit Lerntherapeut*innen benannt. Vielen Dank an Frau KERSCHBAUMER!
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2 Lerntherapie IN Schule in BerlinBei der GEW Berlin ist ein Podcast mit zwei Lerntherapeut*innen zu hören.Im Rahmen einer Serie der GEW zu Multiprofessionellen Teams wird sehr detailliert über die konkreten Tätigkeiten und die (auch finanziellen) Rahmenbedingungen von Lerntherapie IN Schule berichtet. Die beiden Kolleginnen sind an der Hans-Fallada-Schule tätig, ihr Arbeitsbereich ist sehr vielseitig, altersmäßig werden Kinder ab der 1. Klasse bis hin zu Jugendlichen betreut, flexibel von längerfristiger Einzelbetreuung bis zu themenbezogenen Kleingruppen, z. B. über 6 Wochen. Aufschlussreiche 30 MinutenEin schönes Beispiel, dass Lerntherapie IN Schule gehört! Hilfreich ist sicher, dass auch die GEW dies unterstützt und dazu beiträgt, dass sie dort ihren Platz in Zukunft erweitern wird.
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Aktuelles aus dem KREISELnetzwerk und von Netzwerkpartnern BVL, FiL, Bundesverband Alphabetisierung, Mitglieder aus dem KREISELnetzwerk: Wichtiges & Neues von KREISELnetzwerkPARTNERN soll bekannt gemacht werden!
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 Fachverband für integrative Lerntherapie e.V.
Leistungen des FiL Als Gründungs- und Ehrenmitglied des FiL mache ich gerne immer wieder auf die Leistungen des Fachverbands aufmerksam. In den Zielen einer hohen Qualität von Integrativer Lerntherapie sind sich FiL und KREISEL einig. Angesichts vielfältiger anderer ‚Unterstützungsangebote bei Lernproblemen‘ ist es dabei wichtig, die besondere Qualität von Integrativer Lerntherapie zu sichern und zu demonstrieren. + Beispiele FiL: Infobroschüre und Berufsbild + Beispiele KREISEL: LINK NUR TITEL Berufsfeld und Weiterbildung
Neben den inhaltlichen Leistungen bietet der FiL für seine Mitglieder etliche Angebote für fachliche Beratung und für die Verwaltung der selbstständigen Praxis. Für Teilnehmer*innen einer Ausbildung ist übrigens eine Schnuppermitgliedschaft zum Kennenlernen möglich.
Hier gibt es einen umfassenden Überblick
Bis 28 Hier weitere ausführliche Informationen zum FiL und zur Mitgliedschaft.
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 Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.
LEDY 2/2026 Ein Heft ein wenig im Zeichen der Dyskalkulie: Neben einem Beitrag zur Mathematikangst und einer Einladung zu einer Umfrage „Dyskalkulie in der Schule“ (Eltern und Lehrkräfte) steht im Mittelpunkt ein Artikel von ALBRECHT, S. LANG, S. PIXNER: „Wenn Zahlen Geschichten erzählen: Sachrechnen kindergerecht und mit Spaßlernen“, S. 19 bis 28. Mit Verweis auf den engen Zusammenhang von Sachaufgaben zu sprachlichen Kompetenzen und damit auch zu schriftsprachlichen Lese-Kompetenzen legen die Autorinnen großen Wert auf einfache und präzise Aufgabenstellungen. Erfreulich auch der Hinweis darauf, dass der reale Lebensbezug gegeben ist. Also NICHT: „Anna kauft 17 Tafeln Schokolade und isst davon12 …“. Es folgen kleinschrittige und lebensnahe Situationen wie „Am Tisch stehen 3 Teller. Im Schrank sind 5 Teller. Wo sind mehr Teller?“, so dass es möglichst auch spielbar ist, also in Handlung umzusetzen ist. Auch hier ist die Wortwahl von Bedeutung: „zusammen“, Alles“, „insgesamt“ oder eben auch „weg“, „wegnehmen“, „herausnehmen“. Im Folgenden wird immer wieder darauf hingewiesen, die Kinder zu eigenen Konstellationen zu animieren und auch eigene Geschichten zu erzählen, also Sprechen und Handeln (und womöglich bildlich/Strichzeichnung) zusammenzuführen. Wichtig ist bei alledem auch der Hinweis auf die offene Haltung und Reaktion der Erwachsenen: es gilt, die Version eines Kindes aufzugreifen und durch entsprechende Fragen weiter zu entwickeln.
Hier weitere ausführliche Informationen zum BVL und zur Mitgliedschaft.
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KREISEL im Gespräch … mit PETER HUBERTUS Hier stellen wir interessante Menschen vor, mit denen wir im Umfeld der lerntherapeutischen Arbeit zu tun haben. Manchmal führt das Gespräch in Details der Lerntherapie, manchmal geht der Blick über den Tellerrand hinaus
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Korrespondenz zu den ‚Schraibweisen‘ aus dem JUNIrundBRIEFBetreff: 267. KREISELrundBRIEF LERNTHERAPIE JUNI 2026. Rubrik Zum Schmunzeln und Kopfschütteln und für AHA-EffekteZu meinen ‚Schreibwaisen‘ hat PETER HUBERTUS eine kleine Anmerkung geschrieben, woraus ein kleiner schriftlicher Dialog entstanden ist.PETER HUBERTUS ist Alphabetisierungspädagoge, Leiter von Fortbildungsveranstaltungen in Schule und Erwachsenenbildung, auch langjährig im KREISEL, Autor von Fachliteratur, Unterrichtsmaterialien und Lehrwerken. Gesendet: 12.06.2026, 13:55 Lieber Jochen, Im aktuellen Newsletter stellst Du zwei nicht korrekte Schreibweisen vor für "immer" und "Buchstabe". Diese Verschreibungen interessieren mich seit vielen Jahren, denn sie zeigen nicht nur, was jemand noch nicht beherrscht. Sie zeigen häufig das schon Gekonnte. Und wenn man weiß, in welcher Reihenfolge üblicherweise die nächsthöheren Kompetenzen erworben werden, kann daraus oft eine individuelle Förderung abgeleitet werden. Ein korrekt notiertes Wort ist - anders als ein falsch geschriebenes - nicht besonders aussagekräftig. Ist es zufällig korrekt, ist es auswendig gekonnt oder sind alle erforderlichen Überlegungen passend angestellt worden? Ein falsch geschriebenes Wort wie "Ceff" für "Chef" kann mir viele Erkenntnisse über den Lerner verschaffen, insbesondere dann, wenn ich im Sinne einer dialogischen Förderdiagnostik mit dem Schreiber darüber ins Gespräch komme. Diese Erkenntnisse aus der Alphabetisierung für Erwachsene sind auch für die Lerntherapie hilfreich, wie ich bei meinen Fortbildungsveranstaltungen immer wieder erlebe. Herzliche Grüße aus Münster sendet dir PETER HUBERTUS Gesendet: 24.06.2026, 10:18 Uhr Lieber Peter, danke für Deine spontane Rückmeldung! Ja, eine Richtigschreibung sagt bei „schwachen“ Schreibern erstmal nicht viel, außer sie gelingt tatsächlich IMMER, doch dann kommen solche Menschen nicht in die Lerntherapie oder Erwachsenenbildung … Eine ressourcenorientierte Betrachtung habe ich ewig unterrichtet: Eine (vermeintliche) Fehlschreibung gibt häufig schon für sich Aufschluss oder führt zum Beispiel zum noch genaueren Hinhören, wie ein Schreiber artikuliert, und erklären sich z. B. als Relikte aus ‚Stammelfehlern‘ in der vorangegangenen verzögerten Sprachentwicklung Eine einfache Standardfrage kann auch sein (noch mehr beim Rechnen als beim Schreiben) „Was hast Du Dir dabei gedacht?“, übrigens als Nachfrage sowohl bei Richtig- als auch Fehlschreibung. Liebe Grüße und komme gut durch die heißen Tage! JOCHEN KLEIN Gesendet: Mittwoch, 24. Juni 2026 11:14 Lieber Jochen, Ja, Nachfragen, warum jemand ein Wort SO geschrieben hat, sind mitunter auch hilfreich, wenn das Wort korrekt notiert wurde. Das signalisiert zunächst Interesse der Lernbegleiters. Sodann veranlasst die Frage, sich als Schreiber klarzumachen, ob man sich während des Notierens überhaupt Gedanken gemacht hat, was m.E. meistens der Fall ist. Durch die Frage werden diese Überlegungen aber bewusster. Und in der Antwort auf die Frage noch einmal präzisiert und zum Gegenstand des Nachdenkens. Ich habe sehr viele Beispiele aus Texten von deutschsprachigen Lerner*innen, aber auch von Geflüchteten. Bei der zweiten Gruppe ist z. B. Das Wort *Zofa typisch, weil das [z] in vielen Sprachen mit "z" notiert wird. Wie du schreibst, ist auch die Aussprache wichtig - aber nicht nur die inkorrekte. Beispiele *wenich. Bei Lerner*innen anderer Erstsprachen als Deutsch gibt es Verschreibungen wie *Boruder, weil das "o" als Stützvokal bei Konsonantenhäufung artikuliert und dann auch notiert wird. Herzliche Grüße PETER HUBERTUS
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Erlesenes Gelesenes & Gesehenes Wer auch immer wo auch immer was gelesen oder gesehen hat, hier kann es stehen … Wir nehmen Empfehlungen gerne an!
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1 Nationaler Bildungsbericht: Bildung in Deutschland 2026Mitte Juni wurde der 11. Nationale Bildungsbericht veröffentlicht. Hier einige Eindrücke.+ In knapper Form schreibt der Bildungsforscher und Sprecher der Autor*innen des Bildungsberichts Prof. KAI MAAZ in der ZEIT Nr. 27 vom 18. Juni, S. 39: „Die Position: Dynamik ist noch kein Konzept“„Hier ein Programm, da ein Programm: Im Bildungssystem wird viel reformiert, aber wenig abgestimmt“. KAI MAAZ stellt fest, dass einerseits das Bildungssystem sich in den vergangenen 25 Jahren „tiefgreifend verändert hat“ und doch „blockiert“ scheint. Es „leidet weniger an einem Mangel an Reformen als darunter, dass die vielen Neuerungen nicht zu einem koordinierten Ganzen zusammengeführt werden“. Aus der durchaus vorhandenen großen Dynamik muss „eine Entwicklung werden, die mehr ist als einzelne Programme und Projekte“. Der ganze Beitrag+ Das Fazit von Prof. KAI MAAS in ausführlicher Version. Sehr ausführlich informiert news4teachers über den Nationalen Bildungsbericht: „‘Wir wissen seit Langem, wo die Probleme liegen und dass sie sich über alle Bildungsbereiche hinweg erstrecken. Was fehlt, ist eine konsequent abgestimmte Steuerung, damit Unterstützung nicht an Zuständigkeitsgrenzen endet. Die entscheidende Frage ist nicht mehr nur, was getan werden muss, sondern wie vorhandenes Wissen dauerhaft in wirksames Handeln übersetzt werden kann.‘“Der Bericht führt beispielhaft Problembereiche über den gesamten Bildungsbereich auf: z. B. Rückgänge in der Kompetenzentwicklung Mathematik in Sekundarstufe 1, Lehrkräfte ohne Lehramtsqualifikation bei etwa 12 Prozent, ohne dass aus den Hochschulen genug Nachwuchs kommt, ein Tiefstand bei den beruflichen Ausbildungsabschlüssen und in der betrieblichen Weiterbildung. „Bildungsungleichheiten sind ein strukturelles Merkmal des Bildungssystems und hängen in Deutschland weiterhin stark mit der sozialen Herkunft zusammen – also mit Bildung, Berufen und Einkommen in der Familie.“ Ausdrücklich bemängelt werden die völlig unterschiedlichen föderalen und unzureichenden Angebote in den ersten Lebensjahren – siehe dazu in dieser Rubrik Punkt 2 "Projektitis" in der Frühen Förderung. Der ganze Beitrag+ Der Bildungsexperte UDO BECKMANN bei news4teachers: „Kaum erscheint ein neuer Bildungsbericht … beginnt die vertraute Debatte über Leistungsrückstände, Bildungsungleichheit und Personalmangel. Die Probleme sind bekannt, die Befunde oft nicht neu. … UDO BECKMANN fragt in seinem Gastkommentar deshalb, ob Deutschland tatsächlich ein Erkenntnisdefizit hat – oder ob die eigentliche Schwäche des Bildungssystems längst woanders liegt: bei der Umsetzung dessen, was Politik, Wissenschaft und Praxis seit Jahren wissen.“ (Hervorhebung JK) „Seit mehr als vier Jahrzehnten begleite ich die Bildungspolitik und die pädagogische Praxis. In dieser Zeit habe ich unzählige Studien, Gutachten, Kommissionen und Bildungsberichte gelesen. Die ernüchternde Erkenntnis lautet: Die meisten Probleme, die heute beschrieben werden, waren bereits vor zehn, zwanzig oder mehr Jahren bekannt.“ Anmerkung: Ein Satz, den ich wörtlich genauso hätte formulieren können! Nur die zeitlichen Angaben würde ich noch um ein Jahrzehnt verlängern … Hier der lesenswerte Kommentar
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2 „Projektitis“ in der Frühen FörderungSeit mehr als 30 Jahren ist das Thema Frühe Förderung auch im Blick der Lerntherapie. Gerade der entwicklungsorientierte Ansatz des KREISEL „Sensomotorik – Sprache – Schriftsprache – Psyche“ und unsere Projekte „Früh fördern statt spät sitzenbleiben“ verweisen darauf. Bereits 1998 habe ich übrigens als Redakteur des ‚Sprachrohr‘ – so hieß damals die Zeitschrift des Fachverbands für integrative Lerntherapie – das Heft „Frühe Förderung in der Lerntherapie“ herausgegeben. Daher verfolge ich mit viel Interesse, dass das Thema in Bildungspolitik und Forschung eine immer größere Bedeutung bekommt. ALLERDINGS GIBT ES EIN GROßES ABER …GROßES ABER – Projektitis in Kitas: Warum immer neue Programme die Probleme nicht lösenDer Pädagoge und Didaktiker GERHARD FRIEDRICH beklagt bei news4teachers, dass langjährig bekannte/erforschte/bewährte Konzepte nicht längst als selbstverständliche Routine verstetigt sind.„Kindertageseinrichtungen sollen Sprache fördern, mathematisches Denken anregen, Inklusion ermöglichen und Kinder in ihrer Entwicklung begleiten. Diese Aufgaben sind seit Jahren in Bildungsplänen, Ausbildungsgängen und fachlichen Konzepten verankert. Dennoch wächst rund um die Kitas eine immer dichtere Landschaft aus Programmen, Modellvorhaben, Förderlinien und Qualitätsinitiativen.“ Er stellt fest: „Hinter jedem Programm stehen Personalstellen, Fortbildungen, Evaluationen, Koordinierungsstrukturen, Öffentlichkeitsarbeit und Fördermittel. Die Frage ist deshalb nicht nur eine bildungspolitische, sondern auch eine finanzielle. Je länger die Liste wurde, desto stärker drängte sich eine Überlegung auf: Wenn wir seit Jahren wissen, was gute frühe Bildung ausmacht, warum reagieren wir mit neuen Programmen auf Aufgaben, die bekannt sind? Sie werden verlängert, umbenannt oder durch Nachfolgeprogramme ersetzt. Zugleich entstehen weitere, teils mit ähnlichen Inhalten.“ Er bemängelt, dass Kitas häufig „Projektstandorte“ sind, es gibt Bundesprogramme und „Länderprogramme, kommunale Initiativen, Krankenkassenprogramme, Stiftungsprojekte oder zahlreiche weitere Fördermaßnahmen,“ von denen „Projektträger, Koordinierungsstellen, Fortbildungsangebote, wissenschaftliche Begleitungen, Zertifizierungen, Transferstrukturen und Öffentlichkeitsarbeit“ finanziert werden. Er fordert: „Kindertageseinrichtungen sind jedoch keine Projektstandorte. Sie sind die tragenden Institutionen früher Bildung. Ihr Auftrag besteht nicht in der Umsetzung wechselnder Förderprogramme, sondern in der Verwirklichung des Bildungsauftrags, den Bildungs- und Orientierungspläne beschreiben.“ Projektitis in Kitas
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3 Vorschulische Förderung in der Zeitschrift ‚Praxis der Psychomotorik‘Ein großer Teil der frühkindlichen Unterstützungen stammt aus dem pädagogisch-therapeutischen Bereich, z. B. aus Ergotherapie, Logopädie und Psychomotorik. Aus diesen Disziplinen sind unendliche Spiele, Materialien, Konzepte in den Alltag von Kindertagesstätten und selbst von Familien „eingewandert“. Für die Verbreitung sorgten Kongresse wie „Bewegte Kindheit“ (RENATE ZIMMER), Veröffentlichungen wie „Bausteine der kindlichen Entwicklung“ (JEAN AYRES, Übersetzung: INGE FLEHMIG), der verlag modernes lernen mit seinem Motto „Wir bringen Lernen in Bewegung“.Im vml erscheint inzwischen im 51. Jahrgang (!) die Zeitschrift ‚Praxis der Psychomotorik‘, Heft 2/2026. Die Titel der Beiträge deuten das Spektrum psychomotorischer Bereiche an: „Sprechfreue wecken – Über Bewegung die Sprache entdecken“, „Bald bin ich ein Schulkind“, „Förderung des Selbstkonzepts von Kindern …“, „Kooperative Abenteuerspiele …“ Nicht nur für Kitas, sondern auch für Schule und Integrative Lerntherapie wertvolle Anregungen!Ein Dank an den vml für die Überlassung von Rezensionsexemplaren!
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4 Ein interessanter Blick über den deutschen TellerrandEin Forscher aus Kopenhagen erklärt HSBI-Studierenden der Kindheitspädagogik, wie Kinder Lesen und Schreiben lernen (Hochschule Bielefeld)Der Linguist Dr. Holger Juul von der Universität Kopenhagen hat wesentlichen Einfluss auf die dänische Umgehensweise mit Legasthenie. Er betont, dass es wichtig ist, die Grundlagen des Lesens und Schreibens zu verstehen, um Unterstützungsmethoden entwickeln zu können. Er stellt allerdings fest, dass zwar die Tests tatsächlich landesweit durchgeführt werden, aber „‘an den zur Verfügung gestellten Unterstützungsangeboten hat sich insgesamt wenig geändert‘“. Der Beitrag bietet etliche „mir sympathische“ Gedanken z. B. zur Vorsicht mit Tests (das sagt der Autor, obwohl seine ganze Arbeit auf Tests basiert), verbunden mit der Aufforderung, immer den Vergleich mit dem Alltag zu machen. Dies ist auch ein Grundgedanke in der KREISELdiagnostik! Der Bericht über den Vortrag
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5 AfD greift die Schulpflicht an „Die Debatte um die Schulpflicht ist zu einer Grundsatzfrage der Bildungspolitik geworden. Ausgelöst wurde sie durch Pläne der AfD in Sachsen-Anhalt, Eltern künftig die Wahl zwischen Schulbesuch und Hausunterricht zu ermöglichen. Nun haben die Länder reagiert: Der Bundesrat stellte sich am Freitag mit breiter Mehrheit hinter die allgemeine Schulpflicht und forderte die Bundesregierung auf, sie bei künftigen Gesetzesvorhaben ausdrücklich zu schützen.“ Anlass ist die Ankündigung für Sachsen-Anhalt: „‘Bildungspflicht statt Schulzwang‘. Eltern sollen künftig selbst entscheiden können, ob ihre Kinder eine Schule besuchen oder zu Hause unterrichtet werden.“ Anmerkung JK: Bei aller berechtigten Unzufriedenheit mit dem Schulsystem – mit der Abschaffung der Schulpflicht würde die historisch seit gut 200 Jahren erkämpfte Chance auf Lernen und die damit verbundenen Möglichkeiten zu gesellschaftlicher Teilhabe dem Zufall/der Willkür überlassen. Bildungspolitische Ziele wie Erwerb von Grundkompetenzen, Gemeinschaft und Solidarität, Demokratieverständnis, Integration u. v. a. würden aufgegeben. Die Meldung im Ganzen
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Zum Schmunzeln & Kopfschütteln und für AHA-Effekte Der Erwerb der Schriftsprache und von mathematischen Fähigkeiten kann Lernenden leicht oder schwer gemacht werden. Unsere Umwelt, besonders zum Beispiel Werbung, bietet manches, das den Kenner zum Schmunzeln bringt – und die Lerntherapeutin zur Verzweiflung. Lasst mir gerne Beispiele zukommen, um zu lachen, zum Haare-Raufen und daraus zu lernen.
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Zwei Kunstwerke aus Buchstaben … kleine Hilfe: Englisch, gefunden im Hamburger Bahnhof in Berlin
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KREISELveranstaltungen Lernförderung & Lerntherapie Starttermine & Infoveranstaltungen & Einzelberatung; Zertifizierungen & Zuschüsse
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1 Lehrgänge, Infoveranstaltungen, Beratung und Abschlüsse Weiterbildung Lerntherapie & Lernförderung Alle drei Module – GRUNDLAGEN, DYSKALKULIE, PROFESSIONALISIERUNG – finden in einem Mix aus PRÄSENZ- und LIVE-Online-Unterricht statt: Wir beginnen mit einem verlängerten Wochenende in PRÄSENZ in Hamburg und treffen uns dann LIVE-Online wieder. Etwa in der Mitte eines Moduls findet ein weiterer PRÄSENZBLOCK statt, ebenso am Ende für die Abschlusspräsentationen. Dazwischen lernen Sie in aktiven LIVE-Online-Formaten, in Intervisionsgruppen sowie im Selbststudium. Zusätzlich gibt es regelmäßig abendliche Web-Treffen zum Austausch mit der Lehrgangsleitung. FÜR NEUE TEILNEHMER*INNENStart MODUL 1 GRUNDLAGEN: Abschluss nach ca. 1½ Jahren: KREISELurkunde und Dyslexietherapeut*in nach BVL möglich Ausführliche Beschreibung GRUNDLAGENNächster Starttermin GRUNDLAGEN 110: 2. bis 4. Oktober 2026. Terminplan (folgt) und Anmeldung
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Infoveranstaltung für den Start im Oktober mit MARIEKE KLEIN, Leiterin der Ausbildung
Donnerstag, 13. August Donnerstag, 3. September Donnerstag, 24. September jeweils 19.00 bis 20.30 Uhr Anmeldung zur Info-Veranstaltung Sie können sich auch zur Einzelberatung an die Leiterin der Weiterbildung MARIEKE KLEIN wenden E-Mail
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Einzelberatungen zu den Lehrgängen
Neue Interessent*innen sowie frühere Teilnehmer*innen, die ihre bisherige Fortbildung fortsetzen möchten, vereinbaren bitte gerne einen Termin für ein Telefonat oder persönliches Gespräch mit MARIEKE KLEIN unter Tel. 040 - 38 61 23 71 oder Kontakt über E-Mail.
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Titel und Externe Zertifizierungen
 Die Große Lerntherapie-Ausbildung (Modul 1 bis 4, bzw. NEU Module 1 bis 3) sowie die Weiterbildungen Schwerpunkte Dyskalkulie bzw. Dyslexie sind zertifiziert vom FiL (Fachverband für integrative Lerntherapie) und vom BVL (Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie). Hier geht es zu ausführlichen Informationen zu den Fremdzertifizierungen.
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Unsere Unterrichtszeiten LIVE-Online: 9.00 bis 12.15 Uhr und 13.15 bis 16.30 Uhr PRÄSENZ Freitag/Samstag: 9.30 bis 17.30 Uhr, mit 90 Minuten Mittagspause PRÄSENZ Sonntag: 9.00 Uhr bis 16.15 Uhr, mit 45 Minuten Mittagspause
Hier die nächsten Veranstaltungen auf einen Blick:
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Hinweis: Wenn aktuell keine Plätze verfügbar sind, ist eine Anmeldung auf der Warteliste möglich.
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1 Öffentliche ZuschüsseDer Weiterbildungsbonus PLUS für Hamburg: Für Menschen die in Hamburg leben oder arbeiten. Für Öffentlichen Zuschüsse in den anderen Bundesländern empfehlen wir die Recherche im Netz, z.B. hier. Nach unseren Erfahrungen sind die Fördermaßnahmen aktuell zurückgegangen bzw. an sehr individuelle Voraussetzungen gebunden. 2 WeiterbildungsstipendiumDas Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergibt an junge Fachkräfte ein dreijähriges Weiterbildungsbudget.Mit einem Weiterbildungsstipendium können Fachkräfte bis zu drei Jahre Zuschüsse zu den Kosten fachlicher oder fachübergreifender Weiterbildungen erhalten. Hier gehts zum BMBF
3 Weiterbildungskosten steuerlich absetzen
Kosten für eine Fort- oder Weiterbildung können steuerlich als Werbungskosten abgesetzt werden! Lehrgangsgebühren, Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung (hier eine Tagespauschale). Arbeitsmittel wie Fachbücher oder Lernprogramme können ebenso abgesetzt werden wie die jetzt so genannte Tagespauschale (früher: Homeoffice-Pauschale). Hier eine sehr informative Seite mit vielen Details
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